Liegengelassenes Geld: Was ein KI-Check freilegt
Anzeige · in Zusammenarbeit mit der Evernine Group
5 Min. Lesezeit
Alexander Roth und Alec Chizhik führen die Geschäfte der Evernine Group. Im Gespräch erklären sie, warum in fast jedem mittelständischen CRM Geld liegen bleibt, wieso Kaufentscheidungen inzwischen in KI-Antworten fallen und wie drei kompakte Checks in ein bis drei Wochen belegen, wo sich Vertrieb, Sichtbarkeit und Marketing rechnen.
Das Wichtigste in Kürze
- Die Daten sind da, sie liegen brach: In den meisten CRM-Systemen stecken Kundenhistorien und Marktsignale, die nie ausgewertet werden. Dort beginnt jeder KI-Hebel.
- Drei Checks mit klarem Ende: Vertrieb, KI-Sichtbarkeit und Marketing-Effizienz werden in ein bis drei Wochen geprüft, im Ampelformat, mit priorisiertem Handlungskatalog.
- Zahlen schlagen Konzepte: Das Format stammt aus der Arbeit mit Private-Equity-Gesellschaften. Es liefert die Sprache, die Gesellschafter und Beiräte verstehen.
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Der Frust im Mittelstand hat einen Grund
Herr Roth, mehr als 80 Prozent der Unternehmen sehen laut McKinsey bislang keinen spürbaren Effekt ihrer KI-Nutzung auf das Ergebnis. Sie sprechen täglich mit Geschäftsführern. Was hören Sie?
Alexander Roth: Immer dieselben drei Sätze: Wir geben Geld aus und wissen nicht, was es bringt. Jeder Dienstleister kommt mit einem Riesenkonzept. Wir haben keine Zeit für ein Acht-Wochen-Projekt. Der Frust richtet sich selten gegen die Technologie. Er richtet sich gegen die Komplexität, mit der sie verkauft wird.
Ihre Antwort darauf?
Roth: Radikale Vereinfachung. Wir arbeiten viel mit Private-Equity-Gesellschaften zusammen, deren Beteiligungen komplett zahlenorientiert geführt werden. Dort fragt niemand nach der Vision. Dort wird gefragt, was die Maßnahme gebracht hat. Aus dieser Disziplin haben wir drei Checks gebaut: kleines festes Ticket, ein bis drei Wochen Laufzeit, Ampel-Ergebnis mit Handlungskatalog. Danach kann eine Geschäftsführung entscheiden.
Im CRM liegt der schnellste Hebel
Herr Chizhik, der erste Check heißt KI-Vertriebs-Check. Was ist das konkret?
Alec Chizhik: Eine kompakte Analyse von CRM, Datenqualität und Vertriebsprozessen mit Blick auf KI-Tauglichkeit. Wir prüfen, wie sauber der Datenbestand ist, welche Abläufe sich automatisieren lassen und wo Wissen im Team versandet. Am Ende stehen drei bis fünf priorisierte Anwendungsfälle, jeder mit einer Rechnung dahinter. Laufzeit zwei bis drei Wochen.
Was finden Sie in den Systemen typischerweise vor?
Chizhik: Das CRM ist bezahlt, die KI-Lizenzen sind bezahlt, verbunden ist beides kaum. In den Beständen liegen Kundenhistorien, Marktdaten und Signale, die nie jemand ausliest. Die KI-Frage ist deshalb zuerst eine Datenfrage. Wer automatisiert, bevor die Basis steht, automatisiert seine Fehler.
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Der Frust richtet sich selten gegen die Technologie. Er richtet sich gegen die Komplexität, mit der sie verkauft wird.
– Alexander Roth, CEO Evernine Group (2026)
Gefunden wird, wen die KI-Antwort nennt
Gartner erwartet, dass das klassische Suchvolumen um rund 25 Prozent zurückgeht, weil KI-Assistenten Fragen direkt beantworten. Der zweite Check misst Sichtbarkeit in KI-Suchmaschinen. Warum braucht der Mittelstand das?
Chizhik: Weil Einkäufer und Entscheider ihre Recherche inzwischen in ChatGPT, Perplexity oder Gemini beginnen. Diese Systeme geben eine Antwort, keine Trefferliste. Wer in der Antwort fehlt, überlässt sie dem Wettbewerb. Der KI-Sichtbarkeits-Check misst, bei welchen Fragen der Zielgruppe ein Unternehmen auftaucht, wen die Systeme zitieren und welche Lücken sich mit welchem Aufwand schließen lassen. Ergebnis nach ein bis zwei Wochen.
Herr Roth, Sichtbarkeitsanalysen bieten viele an. Was unterscheidet Ihre?
Roth: Die Übersetzung in Management-Sprache. Ein Report für die SEO-Abteilung hilft der SEO-Abteilung. Unser Ergebnis ist so gebaut, dass ein Geschäftsführer damit auf seine Marketingleitung zugehen kann oder eine Marketingleiterin auf ihre Agenturen: Ampel, Prioritäten, Aufwand je Maßnahme. Wer mit Agenturen arbeitet, arbeitet danach besser mit ihnen, weil messbar wird, worüber gesprochen wird.
Und wie wird ein Unternehmen dann in den KI-Antworten präsent?
Chizhik: KI-Systeme zitieren bevorzugt Quellen aus etablierten Fachpublikationen. Die Lücke schließt man über genau solche Umfelder. Ein Werkzeug dafür ist das GEO-Programm von Evernine Media, das Fachinhalte dort platziert und ihre Sichtbarkeit in KI-Antworten messbar macht. Der Check zeigt die Lücke, das Programm schließt sie.
Der dritte Check nimmt den Marketing-Stack auseinander
Bleibt der KI-Effizienz-Check. Wo setzt er an?
Roth: Bei der Vernetzung der Kommunikationsdisziplinen. Marketing, Vertrieb und Unternehmenskommunikation arbeiten in vielen Betrieben in Silos mit je eigenem Werkzeugkasten. Der Check prüft, ob Informationen über KI sauber weitergetragen werden, ob die Workflows schlank sind und ob das Reporting trägt. Ergebnis ist ein 90-Tage-Fahrplan im Ampelformat. Das Sparpotenzial ist regelmäßig erheblich, weil doppelte Tools und manuelle Übergaben jeden Monat Geld kosten.
Der übliche Einwand: Wer den Check verkauft, will die Umsetzung hinterherschieben.
Roth: Der Handlungskatalog ist bewusst so gebaut, dass ihn interne Teams oder bestehende Dienstleister umsetzen können. Wenn uns ein Kunde danach für die Umsetzung will, gern. Der Check bindet an nichts. Genau deshalb funktioniert er: kleines Ticket, klares Ende, belastbares Ergebnis.
Was der Geschäftsführer persönlich davon hat
Wem nützt so ein Check im Unternehmen am meisten?
Roth: Dem, der ihn beauftragt. Wer den Handlungsbedarf zuerst belegt, führt die Diskussion. Ein Geschäftsführer legt dem Beirat eine Ampel-Analyse vor, eine Marketingleiterin zeigt der Geschäftsführung, wo ihr Budget wirkt. Die Rolle wechselt von der Rechtfertigung zur Initiative. Das sagt niemand laut, aber es ist für viele der eigentliche Grund anzurufen.
Chizhik: Und der Einstieg kostet 30 Minuten. Ein Erstgespräch, danach weiß jeder, ob ein Check das richtige Format ist. Kein Workshop-Marathon vorab.
Der nächste Schritt
Ein Erstgespräch mit Alexander Roth und Alec Chizhik: 30 Minuten, keine Präsentation, eine Frage. Welche der drei Ampeln steht bei Ihnen am ehesten auf Rot.
Häufige Fragen
Was ist ein KI-Check?
Eine kompakte, zahlenbasierte Analyse eines klar umrissenen Feldes wie Vertrieb, Marktsichtbarkeit oder Marketing-Prozesse. Sie dauert ein bis drei Wochen, bewertet den Status im Ampelsystem und endet mit einem priorisierten Handlungskatalog für die Geschäftsführung.
Wie viel internen Aufwand verursacht ein Check?
Wenig. Benötigt werden Datenzugänge und einzelne Gespräche mit den Verantwortlichen. Das Tagesgeschäft läuft weiter, das Ergebnis liegt nach ein bis drei Wochen vor.
Verpflichtet der Check zu einer Umsetzung mit Evernine?
Nein. Der Handlungskatalog ist so aufgebaut, dass interne Teams oder bestehende Dienstleister ihn umsetzen können. Eine Zusammenarbeit über den Check hinaus ist möglich, aber keine Bedingung.
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