Starkes Wachstum im IT-Security-Markt in Deutschland

19.Oktober 2018, Autor / Redaktion: ISG / Evernine

Laut der neuen ISG Provider Lens Studie legt der deutsche IT-Security-Markt bis 2020 um mehr als 15 Prozent zu. Erfahren Sie genauere Informationen über das Thema hier mehr.

Von 2018 bis 2020 soll der deutsche IT-Security-Markt von insgesamt gut 5,7 Milliarden Euro auf fast 6,6 Milliarden Euro zulegen. Das entspricht einem Zuwachs von mehr als 15 Prozent. Dies prognostiziert der neue große Anbietervergleich „ISG Provider Lens Germany 2019 – Cyber Security Solutions & Services“. Des Weiteren fand ISG durch die Studie heraus, dass das Marktvolumen der Securitydienstleistungen besonders stark wächst, und zwar durchschnittlich um fast elf Prozent im Jahr.

Die Marktentwicklung von ICT-Produkten

Der deutsche Securitymarkt leidet aktuell unter einen akuten Fachkräftemangel und unter der neuen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Beides fördert deutlich die Nachfrage nach externen Ressourcen. Die Zahlen der Studie spiegeln dies wider. Insbesondere das Wachstum bei Securitydienstleistungen fällt überdurchschnittlich aus.

Der deutsche IT-Security-Markt wächst in den kommenden zwei Jahren um mehr als sieben Prozent pro Jahr. Quelle: ISG Research.

 

Mittlerweile bieten alle führenden Anbieter Managed Security Services an. Da der IT-Sicherheitsmarkt ein mittlerweile sehr reifer Markt ist, müssen die Anbieter für Securitydienstleistungen ein sehr breit angelegtes und innovatives Lösungsspektrum vorweisen können. Im „Leader“-Quadranten des Marktsegments „Security Services – Large Accounts“ konnten sich acht Anbieter positionieren: Accenture, Atos, CANCOM, Computacenter, DXC Technology, IBM, Symantec und T-Systems.

 

Untersuchung weiterer Märkte

Neben den Anbietern von Securitydienstleistungen für Großkunden hat die Studie auch den Securitydienstleistungsmarkt für Mittelstandskunden sowie sechs weitere Märkte analysiert: „Identity & Access Management“, „Data Leakage/Loss Prevention/Datenschutz“, „Netzwerksicherheit“, „Rechenzentrums- und Cloud Security“, „Pervasive & Predictive Security“ sowie „Endpoint Security“.

 

√ Identity & Access Management:

Identity & Access Management hat sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen Securitythema entwickelt. Die Bedeutung wird in Zukunft sogar noch steigen, weil zu Industrie 4.0 nun beispielsweise auch die Identitäten von Maschinen zu definieren und zu schützen sind.

 

√ Data Leakage/Loss Prevention (DLP), Datensicherheit:

Die geschäftliche Nutzung privater Endgeräte nimmt weiter zu.  Auch mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sind der Datenschutz und damit auch die DLP-Lösungen noch weiter ins Rampenlicht gerückt. Neben mobilen, Big-Data- und Cloudlösungen, bieten soziale Netzwerke und andere Social-Media-Plattformen Angriffsflächen, die das Risiko von Datenabflüssen weiter erhöhen.

 

√ Netzwerksicherheit:

Hier ist ein Umdenken nötig: Ging man früher davon aus, dass Angreifer aus dem eigenen Netzwerk ausgeschlossen werden konnten, muss man beim Schutz vor Cyberangriffen mittlerweile umdenken. Denn der Angreifer befindet sich bereits im eigenen Netz. Dadurch entstehen ganz neue Anforderungen an die Netzwerksicherheit und die diesbezüglichen Lösungsanbieter.

√ Rechenzentrums- und Cloud Security:

Die führenden Anbieter dieses Marktsegments sind in der Lage, die physischen und virtuellen Infrastrukturen in der Cloud und im eigenen Rechenzentrum umfassend zu überwachen, Attacken automatisch in Echtzeit zu erkennen, zu blockieren und fälschungssicher zu protokollieren.

 

√ Pervasive & Predictive Security: 

Große Datenmengen und deren genaue Auswertung sind eine wichtige Grundlage, um Cyberangriffe oder Bedrohungen zielgerichtet vorhersagen zu können. Auch künstliche Intelligenz spielt im Portfolio der Anbieter von Pervasive & Predictive Security eine zunehmend bedeutende Rolle.

 

√ Endpoint Security:

Endpoint Security gewinnt an Bedeutung, denn Cybercrimeangriffe beginnen meist mit der Übernahme eines Clients, sei es durch den Besuch einer bösartigen Webseite oder den Klick auf einen Phishing Link.

 

Weitere Informationen zur Studie finden Sie hier.

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Quelle Titelbild: unsplash/ rawpixel



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