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SAP S/4HANA Transformation – So reduziert Microsoft Azure das Risiko der Umstellung

10.07.2018, Autor / Redaktion: Alegri / Lenz Nölkel

SAP goes S/4HANA – spätestens 2025 soll die Transformation auf SAP S/4HANA beendet sein. Unternehmen, die sich jetzt schon zum Thema Gedanken machen, sollten die IaaS-Variante Microsoft Azure als Basis für Ihr SAP in Betracht ziehen. Welche Vorteile das im Vergleich zu Outsourcing und In-house Betrieb bietet, erfahren IT-Entscheider hier. Sichern Sie sich zusätzlich eines von fünf kostenlosen Assessments im Wert von je 8.000 € für Ihre SAP-Systeme.

 

Lesen Sie hier

+ was auf Unternehmen in Sachen SAP zukommt
+ warum S/4Hana vor allem im Zusammenspiel mit MS Azure Vorteile bringt
+ wie Sie von zugehörigen Proof of Concepts profitieren können & sogar Kosten einsparen

Technologien wie „Blockchain“, „Machine Learning“ oder „Predictive Analytics“ kommen in deutsche Unternehmen. Das hat zuletzt die CEBIT 2018 mit vielen Praxisbeispielen und Use Cases unterstrichen. Bevor solche Technologien aber zum Einsatz kommen können ist es sinnvoll, die in Deutschland weiter verbreiteten SAP-Systeme auf den aktuellen Stand zu hieven. Dies „muss“ die Business-IT in den nächsten sieben Jahren durchführen. Klingt nach einer langen Zeit, sollte aber nicht bis zur letzten Sekunde ausgereizt werden. SAPS/4HANA kommt, das ist heute schon klar.

Business Entscheider sind gefordert

SAP ist im großen Mittelstand und bei Großunternehmen in Deutschland gesetzt. Laut einer Studie von Crisp Research sehen über die Hälfte der deutschen Business Entscheider SAP als strategische Plattform. Sie als Business Entscheider sollten sich deshalb über den Weg in die Zukunft gemeinsam mit SAP klar werden. Und dieser Weg führt eindeutig in die Cloud und hin zu SAP S/4HANA. Kurz gesagt: SAP goes S4/HANA.

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SAP S/4HANA ist schnell

Es winken erhebliche Vorteile beim Umstieg auf die Echtzeit-ERP-Suite SAP S/4HANA. Die In-Memory-Technologie der Datenbank SAP HANA als Fundament von SAP S/4HANA ist extrem schnell. Sie können in Sekundenbruchteilen Daten auswerten, was zuvor Stunden oder gar Tage in Anspruch nahm.

 

Die Datenbank SAP HANA kombiniert Transaktion und Analyse und das ist laut den Analysten von Gartner ein einzigartiger Pluspunkt. In den letzten Monaten hat SAP auch die Unterstützung für die Open Source Projekte Spark und Hadoop erheblich verbessert.

Die Infrastructure as a Service (IaaS) Plattform Microsoft Azure liefert einen zusätzlichen Mehrwert für Unternehmen, die auf SAP S/4HANA setzen wollen. Microsoft Azure erlaubt es, SAP S/4HANA sowohl auf virtuelle Maschinen als auch auf Bare-Metal-Servern bereitzustellen und auszuführen. Dadurch ist eine flexible Wahl der Infrastruktur möglich.

 

Teure Hardware-Anschaffungen werden für die IT somit überflüssig. Der Kunde muss sich nicht um das „Sizing“ kümmern und befürchten, dass er zu viel oder zu wenig Server-Power angeschafft hat. Mit anderen Worten: Die Microsoft Azure Cloud ist als Plattform sehr modern, effizient, elastisch, einfach, wirtschaftlich und ständig verfügbar. 

Zögern Sie nicht

Es ist gerade größeren Unternehmen anzuraten, jetzt schon ein Migrationsprojekt anzugehen und nicht bis zum letzten Drücker zu warten, denn die geschilderten Vorteile führen zu echtem Geschäftsnutzen und erlauben eine gute Planung der Migration.

 

In diesem Zusammenhang stellen sich vielen Business- wie IT-Entscheidern allerdings einige Fragen. Auf welcher Infrastruktur sollten Sie das Projekt durchführen und das System implementieren? Setzen Sie weiterhin auf „OnPremise“ oder Outsourcing, oder sollten Sie Managed oder Hybrid-Solutions in Betracht ziehen? In diesem Fachbeitrag erfahren Sie, warum die Implementierung von SAP S4/HANA on Microsoft Azure zu den attraktivsten Optionen gehört.

Alegri mit einzigartiger Erfahrung

Alegri, führender Microsoft- und SAP-Partner verfügt über einzigartige Erfahrung mit SAP HANA und hat schon viele Migrationsprojekte zu SAP S/4HANA auf Microsoft Azure erfolgreich durchgeführt. Das Systemhaus blickt so auch auf die längste SAP S/4HANA on Azure Erfahrung weltweit. Alegri nutzt beispielsweise auch intern für seine eigenen Prozesse eine SAP S/4HANA Installation mit Enterprise Cloud Hosting über Microsoft Azure.

 

Aus diesen Erfahrungen hat Alegri einen fünfstufigen Plan gestaltet, der Ihnen als Leitlinie dienen kann.

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Alegri mit einzigartiger Erfahrung im Bereich der S/4HANA Transformation. WIr erstellen gemeinsam mit Ihnen einen Masterplan. (Bildquelle: Wavebreak, istock.com)
So starten Sie ein Migrationsprojekt hin zu SAP S/4HANA
  1. Berücksichtigen Sie die Datenbank

 

Die überwiegende Mehrheit der SAP-Kunden verwendet derzeit noch die Datenbank von Oracle. Durch die Umstellung auf SAP S/4HANA werden Sie auch zur Migration der Datenbank gezwungen. Das ist ein angenehmer Nebeneffekt für SAP, aber für die Kunden eine Herausforderung. Immerhin gibt es mittlerweile eine ganze Reihe guter Migrationswerkzeuge, die diese Aufgabe erleichtern.

 

Es ist hilfreich, wenn Sie sich auf die Migration hin zu SAP S4/HANA mit einem Assessment vorbereiten, das dann zu einem ausgearbeiteten strategischen Migrationsplan führt. 

 

 

  1. Erstellen Sie einen Masterplan

 

Vor dem Einstieg in ein Projekt sollten Sie sich erst einmal einen Überblick über Ihre derzeitige IST-Situation verschaffen und dazu ein Assessment durchführen. Anschließend sollten Sie Ihre Ziele definieren, die Sie mit Ihrem Projekt erreichen wollen.

 

Ein Proof of Concept (PoC) gibt Einblicke in die Problemstellung und die Hürden, die es bei einem Projekt zu überwinden gilt. Sie sollten Umfang und Ziel des PoC festlegen.

 

Erstellen Sie in einem Masterplan die strategische Transitionsplanung für die Migration der kompletten Systemlandschaft hin zu Microsoft Azure. Der Masterplan dient als Entscheidungsvorlage für die Geschäftsführung. Darin sollten Sie die einzelnen Punkte der individuellen Transitionsplanung präsentieren.

 

Kalkulieren Sie den Aufwand für den PoC und den Transitions-Masterplan. Legen Sie die Erfolgsfaktoren (Key Performance Indicators, KPI) fest, die Sie mit dem PoC und schließlich mit der Migration des gesamten produktiven Betriebes erreichen wollen.

 

 

  1. Prüfen Sie Ihre IT auf Herz und Nieren

 

Jetzt sollten Sie konkret den PoC angehen. Stellen Sie ein Testsystem bereit, mit dem Sie herausfinden können, welche Komponenten erforderlich sind, um Ihren Anforderungen zu genügen.

 

Mit einem Lasttest können Sie herausfinden, welche Infrastruktur erforderlich ist um Schwachstellen und Flaschenhälse aufspüren. Mit einem Last- und Stresstest können Sie validieren, welche Performance tatsächlich erreicht werden kann und ob die Netzwerkanbindung ausreicht. Die theoretisch mögliche Geschwindigkeit wird häufig durch Latenzen (Latency) ausgebremst. 

 

Führen Sie Verbindungstests durch, um festzustellen, ob Ihre IT-Mitarbeiter notwendige administrative Tätigkeiten problemlos durchführen können. Messen Sie Latenzen und prüfen Sie deren Auswirkungen auf die Business-IT.

 

Security ist ein weiterer wichtiger Punkt. Prüfen Sie im PoC, ob alle Ihre Sicherheitsanforderungen weiterhin erfüllt werden können. Dabei sollten Sie nicht nur die technischen Aspekte im Auge behalten, sondern auch die Zugangsberechtigungen der Mitarbeiter.

 

 

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  1. Prüfen Sie Ihre Geschäftsanforderungen

 

Wenn Sie Ihre Infrastruktur in die Cloud verlagern, sollten Sie die Anforderungen Ihrer Geschäftsbereiche berücksichtigen. Entwicklungsabteilung (DEV) und Qualitätsmanagement (QAS) sind traditionell offen für die Cloud und erste Kandidaten für die Migration hin zu Microsoft Azure.

 

Auch hier stehen zunächst Tests auf der Tagesordnung. Sie sollten Abnahmetests planen, vorbereiten und managen. In kompletten fachlichen Regressionstests stellen Sie sicher, dass bei Modifikationen bereits getesteter Software keine neuen Fehler (Regressionen) auftreten. Dabei sollten Sie Capture und Replay-Funktionen nutzen. Es folgen Fach- und systemübergreifende Tests ausgewählter Prozesse.

 

Bei den technischen Tests stehen die Themen Backup und Recovery, Disaster Recovery, Hochverfügbarkeit, Start / Stopp, Startzeit und Wartung im Mittelpunkt. Diese Tests sollten Sie nicht nur einmal durchführen. Insbesondere bei Backup und Recovery sowie Disaster Recovery sind monatliche Tests dringend anzuraten, sonst drohen bei Ausfällen Datenverluste.

 

Zum Thema Governance, Risk und Compliance (GRC) muss geprüft werden, ob und wie die für Sie geltenden gesetzlichen Anforderungen und Auflagen erfüllt werden.

Ein Test der transformierten und systemübergreifenden ITIL-Prozesse schließt die Testvorgänge ab.

 

 

  1. Letzte Schritte zur Inbetriebnahme

 

Nun geht es darum, den operativen Betrieb anzupassen. Die Transition des Produktivsystems nach Microsoft Azure kann beginnen, nachdem die Freigabetest erfolgreich absolviert wurden.

 

Starten die Produktivsysteme in der Cloud?
Sie sollten überprüfen, ob Ihre KPIs erreicht wurden. Dokumentieren und validieren Sie, ob die in Phase 2 definierten Abnahmekriterien erreicht wurden.

 

Greifen Sie nach dem Betriebsbeginn (GoLive) gegebenenfalls auf Support-Angebote zurück.

 

Hinrich Mielke, Direktor SAP bei Alegri International Services GmbH

Beim Thema SAP on Azure sind wir seit der ersten Stunde als „first mover“ unterwegs. Zentraler Baustein unserer Strategie ist und war immer ‚Cloud first‘ – das gilt vor allem für SAP-Anwendungen.

 

Im Rahmen unserer strategischen Partnerschaft als Microsoft Gold Partner können wir auf diese Weise alle SAP-Services auf Azure abbilden und IT-Entscheidern die nötige Flexibilität anbieten.



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