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KI braucht soziale Kompetenzen – Wo bleibt die Ethik?

29. August 2019, Autor / Redaktion: Alisa Ohms / MBF Redaktion

Zu Beginn der KI-Forschung wurden Maschinen entwickelt, um menschliches Handeln nachzuahmen. Heute machen es sich Neurologen, Psychologen und sogar Philosophen zur Aufgabe, das menschliche Denken richtig zu verstehen und es der Künstlichen Intelligenz weiterzugeben. Wie soll eine Maschine aber wissen was ethisch vertretbar ist?

Unternehmen oder sogar Staaten, geleitet von Robotern. Ein Elon Musk, der der Meinung ist, der Mensch müsse sich langfristig zum Cyborg aufrüsten, um der künstlichen Umgebungsintelligenz standhalten zu können. Im Zeitalter der Automatisierung nutzt der Mensch Algorithmen, um komplexe Entscheidungen zu treffen, die auf einem für den Menschen nicht-fassbaren Datensatz beruhen. Im Bereich des Autonomen Fahrens oder der Medizin werden innerhalb kürzester Zeit kritische Entscheidungsbereiche von Maschinen geführt, auf deren nüchterner Logik basierend und jegliche Menschlichkeit ausklammernd, sogar empirisch gesehen richtige Lösungen geliefert werden, die jedoch fragwürdig zu betrachten sind.

Ethische Vertretbarkeit muss her

Wie mit automatisch generierten Entscheidungen umgegangen wird, wenn es beispielsweise um Leben und Tod geht; und wie sichergestellt wird, dass Gesetze, ethische und moralische Standards einhalten, ist wichtiger denn je. Um den ethischen Ansprüchen der Gesellschaft gerecht zu werden, muss die künstliche Intelligenz ethische Kriterien erfüllen. Hierfür ist vollständige Transparenz nötig, um die Entscheidungen weiterhin nachvollziehen zu können. Zudem sind Neurologen, Psychologen und sogar Philosophen gefragt, um die KI in die richtige Richtung zu führen. Sonst biegt der Mensch schnell rechts ab und gibt die Überholspur frei für die Maschinen.

Quelle Titelbild: pexels / pixabay 

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