Chemie Nobelpreis 2016 – Das sind die Gewinner

  • 17. Oktober 2016

  • Redaktion

Der Nobelpreis in Chemie geht dieses Jahr an drei Forscher aus Europa, die kleine Maschinen aus Molekülen gebaut haben. Die Königliche Schwedische Akademie in Stockholm bezeichnet die Arbeit der Forscher als Revolution, mit der sie die Chemie in eine neue Dimension geführt haben.

Die geehrten Erfindungen im Überblick

Die Molekülforscher Jean-Pierre Sauvage, Fraser Stoddart und Bernard Feringa stellten einen Miniatur-Fahrstuhl, künstliche Muskeln und einen winzig kleinen Motor her. Dabei entwickelten sie Moleküle, deren Bewegungen sich steuern lassen und führten die Chemie somit in eine neue Dimension. Mit den Maschinen aus Molekülen könnte die Miniaturisierung eine technische Revolutionen auslösen. Was das ganze bedeuten kann, beschreibt das Onlinemagazin „Nature“ sehr schön (Englisch).

Bereits 1983 hatte Jean-Pierre Sauvage die erste Entdeckung als Grundlage für die molekularen Maschinen gemacht. Fraser Stoddart führte diese Forschung weiter fort, wo ihm 1991 ein weiterer Durchbruch gelang. Der dritte ausgezeichnete Forscher, Bernard Feringa, schaffte es basierend auf diesen Entwicklungen, im Jahr 1999 den ersten Motor aus Molekülen zu entwickeln.

Mit ihren Molekül-Maschinen „haben die Forscher die Chemie in eine neue Dimension geführt“

Bei der Auszeichnung der Forscher zeigten sich alle drei sehr überrascht und teilten mit, sie fühlten sich geehrt und überwältigt. Der Preis beträgt acht Millionen Kronen, was ca. 830.000 Euro entspricht. Die Medaillen werden am 10. Dezember 2016 in Stockholm verliehen.

Quelle Bilder: Evernine via iStock

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