Unzuverlässige Webanalysen? Hilfe, ich hab meine Datenbasis geschrumpft
In Zeiten von Einwilligungsbannern, Tracking Blockern und Browser-Schutzmaßnahmen stellt sich für viele Marketer die Frage: Wie verlässlich sind die Daten, die noch in meiner Webanalyse landen?
Gemäß der Consent Benchmark-Studie des Webanalyse-Anbieters etracker liegt die Einwilligungsrate auf Websites im Durchschnitt bei nur 17 Prozent. Das bedeutet, dass bei einwilligungspflichtiger Webanalyse über 80 Prozent der Daten verloren gehen. Ad und Tracking Blocker sowie strengere Browser-Einstellungen reduzieren die Datenbasis noch einmal um rund 15 Prozent. Außerdem sorgen Firefox, Safari und Edge dafür, dass Webanalyse-Cookies nur maximal sieben Tage lang gültig bleiben. Zu guter Letzt kommt noch hinzu, dass die Einwilligungsraten häufig stark nach Kampagne und Herkunftsquelle variieren. Die Datenbasis verringert sich folglich nicht nur, sondern wird auch noch systematisch verzerrt. „Welche Marketing-Maßnahme hat zu welchen Conversions geführt?” – Diese Frage zur Bestimmung der Effektivität einer Marketingkampagne kann auf dieser Basis nicht mehr verlässlich beantwortet werden.
„Was also tun?” – Drei Optionen stehen Unternehmen zur Vermeidung von Datenverlusten und -verzerrungen zur Auswahl.
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