Überraschender Strategiewechsel in der Handelskommunikation
REWE will im Sommer 2023 den Print-Handzettel einstellenDer Rewe-Konzern hat beschlossen, ab Sommer 2023 seine Werbung mit Printprodukten einzustellen. Das ist ein extremer, aber auch richtiger Schritt. Denn Unternehmen können dank der Digitalisierung wesentlich budgetschonender kommunizieren und effizienter werben. Und auch Kund:innen werden diesen Schritt goutieren, zumindest die jüngeren.Wenn die bundesweit bekannte Supermarktkette REWE in einem zweiseitigen Presse-Statement offiziell verkündet, dass ab Sommer 2023 auf jede Art gedruckter Prospekte in der Werbung verzichtet wird, ist das für manch überraschend und gewagt, für viele andere nur konsequent und logisch. Sicherlich sehen viele angesichts des Verzichts auf die Jahrzehnte lang bewährten Werbeprospekte die positiven Aspekte für Umwelt, Klima und Energieeinsparung und knibbeln bereits den „Werbung? Nein Danke“ Aufkleber vom Briefkasten. Angehörige der älteren Generation bedauern hingegen möglicherweise die Entscheidung, da zukünftig kostenlose und haptisch greifbare Leselektüre verloren geht.
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