REWE Handelskommunikation
29.07.2022

Überraschender Strategiewechsel in der Handelskommunikation

REWE will im Sommer 2023 den Print-Handzettel einstellen

Der Rewe-Konzern hat beschlossen, ab Sommer 2023 seine Werbung mit Printprodukten einzustellen. Das ist ein extremer, aber auch richtiger Schritt. Denn Unternehmen können dank der Digitalisierung wesentlich budgetschonender kommunizieren und effizienter werben. Und auch Kund:innen werden diesen Schritt goutieren, zumindest die jüngeren.

Wenn die bundesweit bekannte Supermarktkette REWE in einem zweiseitigen Presse-Statement offiziell verkündet, dass ab Sommer 2023 auf jede Art gedruckter Prospekte in der Werbung verzichtet wird, ist das für manch überraschend und gewagt, für viele andere nur konsequent und logisch. Sicherlich sehen viele angesichts des Verzichts auf die Jahrzehnte lang bewährten Werbeprospekte die positiven Aspekte für Umwelt, Klima und Energieeinsparung und knibbeln bereits den „Werbung? Nein Danke“ Aufkleber vom Briefkasten. Angehörige der älteren Generation bedauern hingegen möglicherweise die Entscheidung, da zukünftig kostenlose und haptisch greifbare Leselektüre verloren geht.

Die Transformation des Werbemarktes hat begonnen

Andere, wie Budgetverantwortliche, die marketingorientiert und wirtschafts-wissenschaftlich denken, sehen aber auch die strategischen, positiven Effekte auf das Werbebudget und die Kommunikationseffizienz. Denn – getreu dem Motto: Wer nicht wirbt, stirbt – Rewe sagt ja nicht, dass sie zukünftig ihre Angebote nicht mehr bewerben, sondern nur, dass sie auf Printwerbung verzichten. Und das ist angesichts der Papierpreise und -knappheit eher weniger verwunderlich und Unternehmen aus anderen Branchen wie OBI, Müller und IKEA haben das bereits seit längerem vorgemacht. Die Frage, wie ohne gedruckte Prospekte und zukünftig Kunden und Interessenten erreicht werden sollen, beantwortet Rewe offiziell nicht, aber wir bei MyBusinessFuture versuchen es zumindest.

Benjamin Thym, CEO & Founder der Offerista Group

Rewe als Katalysator? Innerhalb weniger Stunden nach Veröffentlichung der Pressemitteilung meldeten sich bereits eine Vielzahl von Einzelhändlern bei uns, die sich jetzt auch noch intensiver mit der Reduktion von Print beschäftigen – sei es Schritt für Schritt in einem konvergenten Print-Digital-Ansatz, oder 100% digital á la Rewe.Wir freuen uns, den Einzelhandel bei diesem wichtigen Transformationsschritt mit unserer Expertise und digitalen Reichweite unterstützen zu können!“

Digitalen Lösungen gehört die Zukunft – auch in Verbindung mit Printprospekten

Um Gelegenheits-, Bestands- und Neukonsument:Innen auch morgen und zukünftig erfolgreich zu aktivieren und anzusprechen, braucht es digital sehr viel Reichweite – und das natürlich zu vernünftigen Preisen.  Längst gibt es ein solches Angebot auf dem Markt, wie es etwa die Offerista Group bietet. Denn der stationäre Einzelhandel ist auf kompetente Partner bei der Transformation des klassischen Print-Marketings hin zu einem innovativeren und vor allem digitaleren Ansatz angewiesen. So lassen sich digitale Angebote im Unterschied zu Flyern und Prospekten bis ins Detail und automatisiert tracken, analysieren und optimieren. Der Einzelhandel bekommt dadurch eine flexible Lösung, die messbare Erfolge und standortspezifisch auswertbare Ergebnisse liefert.

Allerdings hat der klassische Printprospekt selbst ebenfalls längst noch nicht ausgedient. Konsument:innen schätzen diesen nach wie vor und auch seine hohe Werbewirksamkeit ist ungebrochen. Aber erst in Ergänzung mit einer digitalen Strategie, die die analoge Werbung mit relevanten Daten bereichert, lässt sich das volle Potential des Printprospekts ausschöpfen.

Das originale Statement der Rewe zum Print-Ausstieg finden Sie hier, weitere Infos zu Offerista hier.

Quelle Titelbild: Adobe Stock / tippapatt