So werden IT-Dienstleister zum erfolgreichen Managed Service Provider

5. März 2019, Autor / Redaktion: BUSYMOUSE / Jakob Jung

Der Appetit auf Managed Services und Outsourcing nimmt immer mehr zu, das bestätigen Studien von CRN und IT-BUSINESS. Systemhäuser haben demnach genau jetzt die Chance, ihr zukünftiges Geschäft und die Profitabilität langfristig zu sichern. In diesem Beitrag zeigt Ihnen BUSYMOUSE, Anbieter von Cloud-Lösungen für IT-Dienstleister, wie Systemhäuser erfolgreich zum Managed Service Provider werden.

Managed Services sind die Zukunft des Channels. In dieser Frage sind sich alle Analysten und Marktbeobachter weitgehend einig. In einem Panel der Fachzeitschrift IT-Business bewerteten 90 Prozent der Teilnehmer Managed Services als wichtig für das Business. Laut der Studie „Der Stand des MSP Marktes“ erwarteten mehr als 47 Prozent der bereits aktiven Managed Services Provider (MSP) ein Umsatzwachstum von mehr als zehn Prozent im Jahr 2018.

Winfried Platten, Chefredakteur IT-Business, formuliert folgendermaßen: „In dem sich gerade dem Ende zuneigenden Jahr 2018 sticht eines davon ganz besonders heraus: Wer auch immer sich intensiv auf die Vermarktung von Managed Services eingelassen hat, kommt aus dem zufriedenen Grinsen gar nicht mehr heraus“. Und er hat Recht.

 

Auch internationale Studien bestätigen dieses Bild. Dass der Appetit auf Managed Services und Outsourcing beständig zunimmt, ist das wichtigste Ergebnis des CRN MSP Trend Reports. Laut dem 2018 MSP 501 Report erwirtschafteten die 501 weltweit größten Managed Services Provider (MSP) im Jahr 2018 einen Umsatz von 14,56 Milliarden Dollar und das bedeutet ein Wachstum von 7,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Wiederkehrende monatliche Umsätze

Wenn Sie als Verantwortlicher eines Systemhauses vor der Frage stehen, ob sich das Geschäftsmodell eines MSP für Sie lohnt, sollten Sie sich folgende Punkte vor Augen führen:

 

  1. Traditionelle Geschäftsmodelle im Channel stoßen an Grenzen und bieten nur geringe Wachstumsperspektiven.
  2. Die Cloud ist nach langem Zögern jetzt definitiv in Deutschland angekommen. Wirklich!
  3. Mittelständische Kunden sind offen für Office365 und ähnliche Lösungen.
  4. Fachkräfte werden durch die Automatisierung im Rahmen von Managed Services wesentlich entlastet.
  5. Managed Services sichern wiederkehrende monatliche Umsätze.
  6. Managed Services sind eindeutig ein Modell für die Zukunft des Channels.

Mit fundiertem Konzept zum erfolgreichen MSP

Es gibt also eine Menge guter Argumente für den Einstieg in Managed Services. Es soll aber auch nicht verschwiegen werden, dass die Umstellung Mühe macht und es einige Hindernisse auf dem Weg gibt.

 

Zunächst sollten Sie ein tragfähiges Konzept aufsetzen, um ins MSP-Geschäft einzusteigen. Setzen Sie sich in Ruhe hin und formulieren Sie die Ziele aus, die erreichen wollen. Machen Sie sich klar, welche technischen Voraussetzungen Sie erfüllen müssen, wie Sie die Kundenansprache gestalten wollen und wie Sie mit der Finanzierung umgehen.

1. Erweitern Sie Ihr Produkt-Portfolio

Machen Sie sich über das Produktangebot Gedanken. Microsoft Office365 ist in jedem Fall ein guter Startpunkt, vor allem, da es einfach mit Mehrwertdiensten etwa in Punkto Sicherheit oder Backup oder mit branchenspezifischen Lösungen angereichert werden kann.

2. Teilen Sie Ihr neues Portfolio Ihren Kunden mit

Reden Sie mit Ihren Bestandskunden und stellen Sie Ihnen Ihr neues Portfolio vor. Zeigen Sie ihnen die geldwerten Vorteile auf, die effektives und standortunabhängiges Arbeiten in der Cloud mit sich bringt. Als MSP können Sie effektiv Support leisten und alle anstehenden Fragen beantworten.

3. Führen Sie Ihre Mitarbeiter ein

Sie müssen Ihre eigenen Mitarbeiter auf die Tätigkeit als MSP vorbereiten. Das heißt in vielen Fällen Schulungen und Zertifizierungen. Sie sollten dementsprechend eine gewisse Zeit der Vorbereitungsphase einplanen, bis Ihre Angestellten für das MSP-Geschäft fit werden.

 

Nicht nur in der Technik, auch im Vertrieb müssen Sie sich umstellen, weil der Verkauf von Abonnements in der Cloud anders verläuft als das klassische Technologiegeschäft.

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4. Behalten Sie die Finanzen immer im Auge

Ein Finanzverantwortlicher, der das MSP-Geschäft wirklich versteht, ist von entscheidender Bedeutung. Es kann anfangs zu Umsatzeinbußen kommen, wenn Abonnementerträge Verkaufserlöse ersetzen. Für die Zwischenperiode, bis das MSP-Modell wirklich ins Rollen kommt, gibt es Finanzierungsangebote einiger Hersteller. Zögern Sie nicht, diese auch in Anspruch zu nehmen. 

5. Holen Sie einen Partner mit an Bord

Und schließlich der wichtigste Rat: Wenden Sie sich an einen Partner, der große Erfahrungen im MSP-Geschäft hat und Ihnen mit hoher Fachkompetenz zur Seite steht, um alle Herausforderungen zu bewältigen.

 

Die BUSYMOUSE GmbH legt großen Wert auf persönlichen Kontakt mit Systemhäusern, bietet Datenschutz und Datensicherheit auf höchstem Niveau sowie als reine Channel-Marke IT-Dienstleistern Cloud Services ohne konkurrierendes Direktgeschäft. Die BUSYMOUSE Hochsicherheitsrechenzentren in Deutschland sind nach ISO 27001 zertifiziert und gewährleisten die Datenschutzkonformität gemäß der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Die Spiegelung der Daten an verschiedene Standorte ist jederzeit möglich, wodurch die Ausfallsicherheit stark verbessert wird.

 

 

Quelle Titelbild: iStock / alphaspirit web

 

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