IBM Watson spricht nun neun Sprachen

  • 28. Oktober 2016

IBM Watson ermöglicht es Computersystemen, unsere gesprochene Sprache verstehen. Watson beherrscht mittlerweile neun Sprachen und versteht damit 90% der Geschäftssprachen auf der Welt. Doch wie bringt man einem Computer bei, eine Sprache nicht nur zu lesen, sondern zu verstehen und aus dem Kontext heraus richtig zu übersetzen?

 

Die Sprache ist die natürlichste Form der Kommunikation auf der ganzen Welt. Und auch in geschriebenen Nachrichten wird die Kommunikation zunehmend als Ton dargestellt, man denke nur an das Versenden von Sprachnachrichten via Whatsapp. Mit IBM Watson ist es jetzt sogar möglich, dass Computersysteme nicht nur die Sprache selbst, sondern auch die Art und Weise, wie wir uns in Texten ausdrücken, verstehen.

So funktioniert Watson:

 

Watson identifiziert und liest nicht nur die Wörter, er versteht sie auch. Ihm eine neue Sprache beizubringen ist somit sehr viel komplexer als nur ein neues Wörterbuch hochzuladen.

Sprach-Experten haben es geschafft, dass Watson nun auch die Struktur von Sprachen versteht. Sie haben repräsentative Beispiel-Sätze genutzt, um Watson beizubringen, Verben, Substantive, Adjektive und andere Teile von Sätzen zu erkennen. Das ist ein äußerst komplexer Prozess, da jede Sprache ihre eigenen Zusammensetzungen hat.

 

Watson ist inzwischen in der Lage, neun Sprachen zu sprechen: Englisch, Deutsch, Spanisch, Italienisch, Französisch, Japanisch, Koreanisch, Arabisch und brasilianisches Portugiesisch. Somit werden bereits 90% der Weltsprachen erreicht und zwei Milliarden Menschen in ihrer Muttersprache abgedeckt.

Die Zukunft mit Watson

 

Die Zahl der Sprachen, die Watson erlernt, nimmt stetig zu und somit verbessert sich das Sprachverständnis immer weiter. Dadurch eröffnen sich neue Möglichkeiten für Anwendungen innerhalb von Sprachen und darüber hinaus. Auch die Arbeitswelt will IBM mit künstlicher Intelligenz wie Watson revolutionär verändern. So etwa sollen in Zukunft lernende Systeme den Mitarbeitern assistieren oder im HR-Bereich bei der Weiterbildung des Personals unterstützen.

 

Bildquelle: Youtube / Wired UK

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