Flexibilität als oberste Unternehmensmaxime
Für Unternehmenschefs war es wohl niemals schwerer, eine Firma in die Zukunft zu führen als jetzt. Doch auch im Zeitalter der vielen Krisen locken neue Chancen. Wichtigste Voraussetzung ist dafür aber, dass sich Unternehmen nicht auf ein Geschäftsmodell versteifen, sondern stets flexibel bleiben – der Best-Case Kingline zeigt das musterhaft.
Wie hätten Sie wohl reagiert? Aggressiv? Depressiv? Nein: Initiativ! So wie der Unternehmer Lion Heuschkel. Der Kopf und Founder hinter der heutigen Kingline Group aus dem mittelfränkischen Röttenbach in der Nähe von Erlangen erkannte blitzschnell, was die Corona-Welle für sein ursprüngliches Business bedeutete. Aus Verantwortung für sein Start-up, seine Beschäftigten und aus Eigeninteresse schaltete Heuschkel binnen weniger Wochen in die Planungsoffensive und setzte für sein Unternehmen einen Neustart durch. Durchstarten statt Aufgeben war Heuschkels Antwort auf die Megakrise.
Vom Event-Business zum Geschäft mit Masken, Schutzkleidung und PCR-Tests
Nur einen Monat nach Pandemie-Beginn stieg Kingline ins Medizin-Business um. Die ersten Schritte auf unbekanntem Terrain begannen mit dem so wichtigen Vertrieb von Masken und Schutzkleidung für medizinisches Personal. Mit der immer bedeutender werdenden Teststrategie von Bund und Ländern kam dann bald das Geschäft mit Schnelltests und PCR-Tests dazu. Mit „Nasocheck“, einem Anti-Gen-Schnelltest mit besonders einfacher Anwendung, konnte Kingline sogar ein erstes eigenes Produkt an den Markt bringen. In der Folgezeit gelang es dem Team aus Röttenbach, öffentliche Ausschreibungen der größten Bundesländer sowie zahlreicher Schulen zu gewinnen und eine Vielzahl namhafter Kunden zu akquirieren.
Dazu gehören neben dem Paul-Ehrlich-Institut und der HIL (Heeresinstandsetzungslogistik GmbH) Städte wie Potsdam, Karlsruhe, Bochum, Münster und Bielefeld. Aber auch verschiedene Landesministerien wie das Ministerium für Gesundheit und Pflege Bayern, das Ministerium für Soziales in Baden-Württemberg sowie das Ministerium der Finanzen und für Europa des Landes Brandenburg. Darüber hinaus zählen Einzelhandelsunternehmen wie Lidl, Penny, Kaufland und Edeka, aber auch Würth, Volkswagen oder Flink zum Kundenstamm der Röttenbacher.
Weiterlesen auf MyBusinessFuture
MyBusinessFutureSalesforce holt sich mit Braze die Marketing-KIMyBusinessFutureOpenAI-Agenten umgingen die eigene ÜberwachungMyBusinessFutureNvidia will seine KI-Modelle dem Mittelstand öffnenMehr aus dem MBF Media Netzwerk
cloudmagazinCloudmagazinCloud-Trends 2026: Was IT-Entscheider jetzt auf dem Radar haben müssenSecurityTodaySecurityTodayNIS2-Ernstfall 2026: Drei Meldewege in der ersten Incident-Stunde