Die Nest-Wärme von Google gibt es nun auch in Deutschland

22. Februar 2017, Redaktion: Severin Sieber

Die Google-Tochter Nest bietet ab sofort ihre Produkte auch in Deutschland, Italien, Österreich und Spanien an. Nach dem Kauf von Nest, den sich Google im Jahr 2014 knapp vier Milliarden Dollar kosten ließ, hatte der Smart-Home-Hersteller seine Produkte bislang nur in den Niederlanden vertrieben. Welche Produkte nun auch hierzulande erhältlich sind und was sie können, erfahren Sie in diesem Artikel.

Der Smart-Home-Anbieter Nest, seit 2014 eine Tochterfirma von Google, bietet nun seine Produkte auch in Italien, Spanien, Deutschland und Österreich an. Insider hatten schon lange gerätselt, wieso sich Nest mit diesem Schritt so lange Zeit ließ und bislang seine High-Tech-Lösungen lediglich in den Niederlanden angeboten hat. Seit Mitte Januar ist es aber nun endlich auch bei uns soweit: Nest bietet nun all seine Produkte in den europäischen Ländern an.

Die Vorbestellungs-Phase für Google Nest hat begonnen

Die Vorbestellungs-Phase für die Kamera-Lösungen Cam Indoor und Cam Outdoor haben bereits in allen der vier Ländern begonnen, das Produkt Learning Thermostat steht jedoch bislang nur für Italien und Spanien zur Verfügung. In ein paar Monaten soll es aber dann auch in Deutschland und Österreich so weit sein. In diesen beiden Ländern ist dafür schon der Rauchmelder Nest Protect zu haben.

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Die Facts: Verfügbarkeit und Preise
    • Nest Protect Rauchmelder: bislang nur in Österreich und Deutschland vorbestellbar, erhältlich für 119 Euro, Auslieferung ab Februar

 

    • Nest Learning Thermostat: bislang nur in Spanien und Italien vorbestellbar, erhältlich für 249 Euro, in Deutschland in der zweiten Jahreshälfte verfügbar

 

    • Nest Cam Indoor: vorbestellbar in allen 4 Ländern, erhältlich für 199 Euro, Auslieferung ab Februar (monatliche Kosten ab 10 Euro)

 

    • Nest Cam Outdoor: vorbestellbar in allen 4 Ländern, erhältlich für 199 Euro, Auslieferung ab Februar (monatliche Kosten ab 10 Euro)
Nest will mit Versicherern und Energieversorgern zusammenarbeiten

Einziger Haken: Für eine sinnvolle Verwendung der Nest Cam ist ein zusätzlicher Vertrag mit Nest zwingend erforderlich. Dieser ist zwar monatlich kündbar, jedoch summieren sich hier gleich ziemlich hohe Kosten: Für die Verwendung einer Kamera fallen so etwa im Jahr noch zusätzlich 100 Euro an ( oder 10 Euro monatlich), jede weitere Kamera schlägt mit weiteren 5 Euro pro Monat zu Buche. 

 

Da diese Kosten manche Eigenheimbesitzer abschrecken könnten, kooperiert Nest in Zukunft mit Energieversorgern und Versicherern. So hat laut Nest für Deutschland bereits die Generali-Tochter CosmosDirekt Interesse bekundet, in Österreich will die Wien Energy mit Nest kooperieren und so die Nest-Wärme für Otto-Normalverbraucher interessant machen.

 

Quelle Beitragsbild: Google Nest

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