Titelbild - Rauchen 2.0: Wie sich das schädlichste Hobby der Welt digitalisiert
03.03.2019

Rauchen 2.0: Wie sich das schädlichste Hobby der Welt digitalisiert

Viele Raucher haben als Jugendliche angefangen und fanden es wohl besonders cool, heimlich im Gebüsch zu paffen. Der Trend geht heute zur E-Zigarette, aber nicht, weil sie cooler ist, sondern weil sie kaum stinkt, weniger schädlich und gesellschafts- oder gar kneipenfähiger ist.Die Weimarer Republik mit Gaststätten und Nachtklubs, wie das in der Krimiserie „Babylon Berlin“ zu neuem Leben erweckte Moka Feit, hat die Raucherkultur in Deutschland geprägt wie keine andere Ära. Lasziv zündete sich damals auch so manch feine Dame mit Charlestonkleid und Bubikopf eine Zigarette an, stilvol am langstieligen Filter natürlich. In den Schützengräben galt der Glimmstängel längst als Seelennahrung. Unvorstellbar lange hielt er sich auch in Bundestagsdebatten, genauer bis September 2007. Aber so richtig krass vernebelt waren sie zu Schwarzweiß-Zeiten, schaut man sich die Fernsehaufnahmen von früher an.

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