Aleph Alpha
06.12.2024

Deutsche Bank steigt bei KI-Startup Aleph Alpha ein

1 Min. Lesezeit

Auch wenn der Anteil nicht groß ist, könnte der Einstieg der Deutschen Bank als „strategischer Investor und Partner“ nicht nur Aleph Alpha, sondern auch Deutschland insgesamt helfen, etwas KI-Souveränität zu gewinnen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Deutsche Bank investiert
  • Aleph Alpha KI-Startup
  • Weniger als 2% Anteile
  • 486 Mio. Euro Investition
  • Heidelberger Startup

 

Wie Aleph Alpha dem Manager Magazin und dem Handelsblatt gegenüber bestätigte, steigt die Deutsche Bank mit der Übernahme von Anteilen von Frühinvestoren bei dem größten deutschen KI-Startup  ein. Über die Höhe der Beteiligung „als strategischer Investor und Partner“ hüllen sich die Unternehmen in Stillschweigen, laut Handelsblatt soll es sich aber um weniger als zwei Prozent der Anteile handeln.

 

„Die Deutsche Bank ist der perfekte Partner für unsere KI-Investitionsstrategie in einer der für uns bedeutendsten Branchen“, zitiert ChannelObserver den Firmengründer und CEO Jonas Andrulis. Das Heidelberger Startup entwickelt KI-Sprachmodelle für die Automatisierung von Prozessen in Unternehmen und Behörden. Vor einem Jahr hat es eine Finanzspritze in Höhe von über einer halben Milliarden Dollar oder 486 Millionen Euro erhalten.

 

Auch die Schwarz-Gruppe ist schon eingestiegen

Diese kam vor allem von der Schwarz-Gruppe, zu der unter anderem Lidl und Kaufland gehören, sowie von Innovation Park Artificial Intelligence (IPAI), einem Projekt der Dieter Schwarz Stiftung, die sich vorgenommen hat, in Heidelberg Europas größtes KI-Forschungszentrum aufzubauen. Bei der Finanzierung ebenfalls beteiligt sind auch der Elektronikkonzern Bosch, SAP und der Berliner Investor Christ&Company.

 

Trotz der finanzstarken Investoren gab es aber immer wieder Zweifel, ob Aleph Alpha im Wettbewerb gegen US-Konzerne wie Google und Microsoft bestehen kann. Der neue Deal soll sich dem Vernehmen nach auf ähnlich hohem Niveau belaufen wie vor einem Jahr.

 

Laut Manager Magazin macht der Verkauf der Anteile der beiden Frühinvestoren 468 Capital und Lakestar mehr als zehn Prozent der gesamten Firmenanteile aus. Andere Investoren wie die Earlybird VC Management GmbH & Co. KG haben ihre bestehenden Anteile aufgestockt. Die Münchener Venture-Capital-Gesellschaft soll jetzt 16 Prozent der Anteile halten.

Häufige Fragen

Welche Unternehmen haben in Aleph Alpha investiert?

Die Deutsche Bank, die Schwarz-Gruppe, Bosch, SAP und der Berliner Investor Christ&Company haben in Aleph Alpha investiert. Auch die Venture-Capital-Gesellschaft Earlybird VC Management GmbH & Co. KG ist beteiligt.

Wie hoch ist die Beteiligung der Deutschen Bank?

Die Höhe der Beteiligung der Deutschen Bank ist nicht genau bekannt, aber laut Handelsblatt soll es sich um weniger als zwei Prozent der Anteile handeln.

Was entwickelt Aleph Alpha?

Aleph Alpha entwickelt KI-Sprachmodelle für die Automatisierung von Prozessen in Unternehmen und Behörden.

Wie viel Geld hat Aleph Alpha vor einem Jahr erhalten?

Aleph Alpha hat vor einem Jahr eine Finanzspritze in Höhe von über einer halben Milliarden Dollar oder 486 Millionen Euro erhalten.

Wer sind die Frühinvestoren, die ihre Anteile verkauft haben?

Die Frühinvestoren 468 Capital und Lakestar haben ihre Anteile verkauft. Der Verkauf macht mehr als zehn Prozent der gesamten Firmenanteile aus.

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Quelle Titelbild: Pexels / Dante Juhasz

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