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KI in Action: Smart Bots in Microsoft Teams

19. Dezember 2018, Autor / Redaktion: Klaus Hauptfleisch / MBF-Redaktion

Microsoft Teams stellt sich als neuer Hub für Teamwork und die gesamte Unternehmenskommunikation vor und setzt dabei auch auf Künstliche Intelligenz und Bots genannte smarte Assistenten.

Wenn auf einer Webseite unvermutet Hilfe angeboten wird, steckt meist kein auskunftsfreudiger menschlicher Mitarbeiter des jeweiligen Unternehmens dahinter, sondern ein Bot. Gemeint ist ein Roboterprogramm, das für das Gegenüber durchaus menschliche Züge annehmen kann. Die bekanntesten Bots sind Sprachassistenten wie Microsofts Cortana, Apples Siris, Amazons Alexa oder der Google Assistant. Diese können selbständig Informationen aus dem Netz einholen, um auch Fragen zu komplexeren Themen beantworten zu können.

Was ist Microsoft Teams?

Die Frage, was Microsoft Teams ist, beantwortet der Google Assistant zum Beispiel so: „Laut Wikipedia übersetzt von Google: Microsoft Teams ist eine Plattform, die Arbeitsplatz-Chat, Besprechungen, Notizen und Anhänge kombiniert.“ Damit ist die Frage natürlich noch nicht erschöpfend beantwortet. Denn es fehlt die Erklärung, dass der Dienst sich in die Productivity-Suite von Office 365 integriert und über Erweiterungen auch Nicht-Microsoft-Produkte integrieren kann. Die Plattform für Kommunikation und Teamwork oder Collaboration wurde erstmals Ende 2016 als Preview freigegeben und im März 2017 offiziell vorgestellt.

 

Ursprünglich wollte Microsoft ein Jahr vorher den beliebten amerikanischen Instant-Messaging-Dienst Slack übernehmen. Bill Gates hatte sich aber dagegen ausgesprochen und dafür plädiert, sich stattdessen auf die Verbesserung von Skype for Business zu konzentrieren, heißt es bei Wikipedia weiter. Tatsächlich läuft der Support für Skype for Business noch weiter. Das Produkt soll aber künftig in Microsoft Teams aufgehen und somit abgelöst werden, wie das Unternehmen im Herbst 2017 bereits angekündigt hatte.

Bots bieten viel Bott

Bott ist plattdeutsch und bedeutet unter anderem Spielraum, den Bots bieten. Mit Microsoft Teams auch neue KI-Funktionen in SharePoint und OneDrive Einzug halten, um die Produktivität, die Insights (Einblicke) und Datensicherheit zu verbessern.

 

Außerdem sollen laut Netgo-Smartwork.de oben genannte Bots mittels Chat-Funktionen eingebunden werden. Diese werden über das Präfix @ angesteuert, sind somit wie jedes Teammitglied ansprechbar und treten auch mit einem eigenen Avatar auf.

Microsoft Teams unterscheidet dabei dem Blog zufolge zwischen 1:1-Bots und Gruppen-Bots. Erstere dienen als persönlicher Chat immer nur direkten Kommunikation mit einem Anwender, der Gruppen-Bot steht dagegen dem ganzen Team zur Verfügung.

T-Bot folgt Karl Klammer ins Aus

Der Klammeraffe @ erinnert an den auf Deutsch „Karl Klammer“ genannten Office-Assistenten, eine Frühform der Bots, der sich in Word zum Beispiel bei Fragen immer in Form einer animierten Büroklammer meldete oder mit der Taste F1 aufgerufen werden konnte. Der hat sich aber nicht großer Beliebtheit erfreut und wurde mit Office 2007 eingestampft.

 

Als T-Bot sollte er in Microsoft Teams ursprünglich wieder aufleben, doch schließlich entschied man sich laut Tomstalk.com dagegen. Tatsächlich leitet T-Bot zum Hilfecenter von Microsoft Teams um.

Teams Store mit jeder Menge Bots

Über den Microsoft Teams Store, der sich hinter den drei Punkten ··· verbirgt, können aber eine große Reihe anderer Bots eingebunden werden.

 

Der Microsoft-eigene Who zum Beispiel liefert Informationen zu bestimmten Personen in dem Unternehmen und kann solche auch über die MySite von SharePoint Online bereitstellen.

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Der Statsbot bietet sich als „Analytics Companion“ für die Datenvisualisierung und Business Intelligence an, Q von ModuleQ stellt sich als vertrauenswürdiger Kollege vor, der mit dem jeweiligen Kundenfokus im Blick geschäftsrelevante Nachrichten übermittelt. Der Kronos Bot dient sich als persönlicher Assistent für tägliche Aufgaben und Arbeitsmanagement an. Der Live Chat Bot spricht für sich. Ganz oben findet sich sogar eine japanische KI-Anwendung für HR-Management. Als Bots treten dort auch manche Standardanwendungen von Drittanbietern auf, die Adobe Creative Cloud und Trello zum Beispiel.

Vielfältige Anwendungsmöglichkeiten

Sind die gewünschten Funktionen mit den Bots nicht verfügbar, kann man diese über das Bot-Framework von Microsoft selbst programmieren und bereitstellen oder aus bestehenden Funktionen anderer Bots schöpfen.

 

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Das Bot-Framework von Microsoft bietet hierbei vielfältige Möglichkeiten, um Bots für verschiedene Dienste zu programmieren und nutzbar zu machen. Dazu stehen auch die Microsoft Cognitive Services zur Verfügung, die verschiedene Funktionen bereitstellen, um Personen oder Emotionen in hochgeladenen Fotos zu erkennen, Spracherkennung (Speech-to-Text) oder Übersetzungen in Echtzeit einzubinden. Die Einhaltung des Datenschutzes vorausgesetzt, eröffnen sich Unternehmen somit sowohl eine große Zahl von Anwendungsszenarien als auch Einsparpotenziale.

 

All for One Steeb, einer der führenden mittelständischen SAP- und Microsoft-Partner, hilft Unternehmen, die Potenziale von Bots für ihre Teams-Anwendungen voll auszuschöpfen. Mittelstand Heute hat auf dem Mittelstandsforum des Systemhauses in Ulm Anfang November 2018 einen sehr interessanten Vortrag von Paolo Icoana gehört, der als Microsoft Senior Consultant & Solution Manager für das Lösungsgeschäft bei All for One Steeb verantwortlich ist. Er sagte: ….

 

Quelle Titelbild: iStock / baona



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