IoT – 4 Fragen, die entscheidend sind
Das Internet der Dinge (IoT) ist eine revolutionäre Umwälzung. Es gibt enorme Möglichkeiten, aber auch Herausforderungen. CIOs, CDOs und IT-Verantwortliche sollten sich mit vier Fragen auseinandersetzen.Deutsche Unternehmen haben das Internet der Dinge (IoT) auf der Agenda. 72 Prozent der hiesigen Firmen planen noch in diesem Jahr ein IoT-Projekt und fast ebenso viele haben dafür schon Budgets bereitgestellt, so die Marktforscher von IDC. Die Analysten erwarten zudem, dass bis 2025 80 Milliarden Geräte mit dem Internet verbunden sein werden.
IoT bezeichnet das Anschließen von Geräten mit Sensoren oder Aktuatoren an ein Netzwerk, wobei jedes Gerät eine Art technische Identität bekommt. Meist senden diese dann Telemetriedaten an ein Rechenzentrum oder eine Cloud. Moderne Analysewerkzeuge werten die Daten fast in Echtzeit aus und ermöglichen angemessene Reaktionen.
Die Spannweite der Einsatzbereiche ist riesig: Vorausschauende Wartung (Predictive Maintenance) ist bereits weit verbreitet. So werden Warnungen auf künftige Probleme gesendet, die zum Beispiel den rechtzeitigen Austausch defekter Teile ermöglichen. Dies senkt Kosten und verhindert Unfälle.
Auch autonome Geräte, wie selbstfahrende Autos sowie autarke Gerät-zu-Gerät-Kommunikation fallen in den Bereich des „Internet der Dinge“. Wobei viele der neuen Felder noch in einem frühen Stadium der Entwicklung sind. Einige der mit IoT neu zu bewältigenden Herausforderungen sind die anfallenden Datenmengen und die komplexe Kommunikationsarchitektur. Ebenfalls ist der Umgang mit Geräten, die mit Menschen in Wechselwirkung stehen, ein neues Gebiet, das erst noch ausgelotet werden muss.
Auch ist noch nicht geklärt, wie große Datenmengen beim gegenwärtigen Stand der Technik übertragen werden können – wie das Beispiel von Flugzeugendaten zeigt. Dabei müssen die Daten immer noch per Festplatte nach der Landung aus dem Flugzeug in ein Rechenzentrum „übertragen“ werden.
Dies zeigt, dass viele Möglichkeiten oder Hindernisse noch gar nicht zu erahnen sind, die sich künftig durch IoT auftun.
Was heißt dies nun alles für Sie als CIO, CDO oder IT-Verantwortlicher, der sein Unternehmen wettbewerbsfähiger machen will?
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