Diese Cloud wird dem Wachstum von MarTech-Unternehmen gerecht

13. September 2018, Autor / Redaktion: Leaseweb / Jakob Jung

Hochmoderne Unternehmen wie im Bereich Marketing Technology Services (MarTech) zur Speerspitze der Digitalisierung. Sie fangen früh mit neuen Technologien an, sind aber gleichzeitig auf deren Wachstum und Entwicklungspotential angewiesen. Speziell im MarTech-Bereich steht und fällt der Erfolg beim Thema „Cloud“ – eine performante Plattform, die der kleinsten individuellen Anpassung standhält. Hybrid Clouds sollen eine Lösung sein, aber bei der Partnerwahl ist Vorsicht geboten.

MarTech-Unternehmen marschieren an der Spitze des technischen Fortschritts und haben ein starkes Wachstumspotential. Viele sind früh den Weg in die Public Cloud gegangen, bemerken aber jetzt, dass es dabei auch Beschränkungen und Herausforderungen gibt. Erfahren Sie in diesem Beitrag die wichtigsten Pain Points der aufstrebenden MarTech-Unternehmen, die die Erfahrung in der Public Cloud belasten:

Mangelnde Flexibilität hemmt die Datenverarbeitung

Es ist heute möglich, aus vielen Quellen im Internet zahlreiche Informationen herauszuholen, die zu effektiverem Marketing beitragen können. In-Memory-Lösungen ermöglichen Datenanalyse in Sekundenbruchteilen. Dies könnte die Grundlage für aktuelle Marketingkampagnen bilden und das Feedback der Zielgruppen schnellstens aufnehmen. Aber mehr als die Hälfte aller MarTech-Entscheider fühlt sich laut einer Studie von Accenture Research überwältigt durch die schiere Menge an Daten, denen sie gegenüberstehen. Die Public Cloud bietet nicht die Flexibilität, um schnelle Datenverarbeitung zu gewährleisten. Daten haben Gewicht und wenn etliche Gigabytes über langsame Internetleitungen übertragen werden, kann das sehr lange dauern.

 

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Datenschutz und Compliance gewährleisten

Die seit Mai 2018 gültige neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) rückt den Datenschutz noch mehr in den Vordergrund. Auch Normen wie ISO 27001, SOC Typ 1, HIPAA und PCI DSS müssen dabei beachtet werden. MarTech-Entscheider müssen mit den Kundendaten sorgsam umgehen, die Richtlinien einhalten und vor allem sicherstellen, dass die Daten die Landesgrenzen oder zumindest die EU nicht verlassen.

 

In der Public Cloud ist dies oft nicht gegeben, weil dort Daten in verschiedene Weltregionen gespiegelt werden. Das erhöht zwar die Verfügbarkeit der Daten, widerspricht aber dem Datenschutzgedanken.

 

Sie als Kunde haben keine Kontrolle darüber, was der Provider in der Public Cloud mit Ihren Daten anstellt. Das ist aus Sicht von Compliance und Datenschutz ein unhaltbarer Zustand. Also, überlegen Sie sich, ob Sie nicht auf eine Hybrid Cloud setzen wollen. Sie ist skalierbar, sicher und flexibel zugleich.

Belastung bei Spitzenzeiten

An manchen Tagen, beispielsweise in der Vorweihnachtszeit oder auch am „Black Friday“, ist die Kaufbereitschaft der Kunden besonders hoch. Natürlich wollen dann alle Unternehmen ihre Produkte bevorzugt positionieren und effektive Marketingmaßnahmen fahren. In der Public Cloud kann dann das Phänomen der „lauten Nachbarn“ (noisy neighbors) auftreten. Das bedeutet, dass sich die Kunden (Tenants) auf den Servern in der Public Cloud gegenseitig die Ressourcen wegnehmen. Gerade dann, wenn Hochleistung besonders nötig ist, wird die Rechenleistung eingeschränkt. Auch wenn mehrere Kunden gleichzeitig Updates und Patches aufspielen, können sie sich gegenseitig ausbremsen. Außerdem kann es vorkommen, dass Hypervisor und Prozessoren in der Public Cloud nicht richtig aufeinander abgestimmt sind, was ebenfalls die Rechenleistung mindern kann. Und das kann es doch nicht sein.

 

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Backup und Recovery

Gerade die aktuelle Welle der Lösegelderpressungen durch Ransomware hat die Notwendigkeit von Backup und Recovery wieder in den Blickpunkt gerückt. Ein Backup in die Public Cloud ist mittlerweile ohne Schwierigkeiten möglich.

 

Allerdings kann es durch langsame Übertragungszeiten sehr lange dauern, bis das Basis-Backup erstellt wird. Viele Public Cloud Provider raten deshalb dazu, Daten zunächst auf eine Festplatte zu überspielen und dann per Pkw im Rechenzentrum abzuliefern.

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Noch problematischer wird es, wenn Daten aus der Public Cloud wiederhergestellt werden sollen. Im Notfall ist es untragbar, dass ein Unternehmen tagelang lahmgelegt wird, bis die vollständige Recovery erfolgt ist. Zudem ist die Preispolitik vieler Provider in der Public Cloud so ausgelegt, dass Daten zwar günstig eingespeist werden können. Es wird aber sehr teuer, wenn Daten wieder aus der Public Cloud herausgelegt werden sollen.

 

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Ungenügende persönliche Beratung

Die großen Provider der Public Cloud haben zwar mittlerweile ihre Support-Angebote ausgebaut. Es ist aber immer noch sehr schwer, sich durch das verwirrende und unübersichtliche Angebot an Services und Preisen zu hangeln. Eine persönliche Beratung ist weitgehend Fehlanzeige. Denken Sie beispielsweise an die Sicherung Ihrer Kundendaten – Sie haben Rückfragen, möchten tagesaktuelle Backups und es gibt keinen persönlichen Kontakt zum Anbieter. Gerade bei einem unzuverlässigen Support des Providers kommt die Unzufriedenheit bei Unternehmen wie Ihrem häufig zum Tragen – produktiv ist das nicht.

Setzen Sie auf die Hybrid-Dienste, die für MarTech-Unternehmen gemacht sind

Auch wenn es unzählige Anbieter von Hybrid-Cloud-Lösungen gibt, verstehen nur wenige die Ansprüche und Herausforderungen von MarTech-Unternehmen. Gerade deshalb ist es wichtig einen Anbieter zu finden, welcher großen Wert auf eine umfassende Beratung seiner Kunden legt und diesen flexible Lösungen anbietet, welche sich den Kundenbedürfnissen anpassen – nicht umgekehrt.

 

Managed Hosting Provider wie das Traditionshaus Leaseweb haben bereits vor Jahren auf diese Spezialisierung gesetzt und können heute passgenaue Services für hoch spezialisierte Unternehmen wie im Bereich MarTech vorweisen.

 

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Quelle Titelbild: iStock / metamorworks

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