Mit virtueller Realität in eine neue Zukunft.

Back to the future? 7 Vorhersagen, die dieses Jahr eingetroffen sind

05.12.2017, Autor: ChallTell  / Redaktion: Lenz Nölkel

Das Jahr geht langsam aber sicher dem Ende zu – und es hat einiges in Sachen Connectivity und neue Technologien bereitgehalten. Lesen Sie hier welche Technologien aus SciFi und Co. mittlerweile Realität sind. 

Gegenwart und Zukunft sind oft eng miteinander verknüpft. Genau aus dem Grund lohnt es sich zu resümieren, welche Vorhersagen sich bestätigt haben, bevor wir uns mit den Technologie-Trends von 2018 beschäftigen. MyBusinessFuture gibt einen Rückblick auf die wichtigsten Trends 2017.

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Cloud, Cloud, Cloud

Kaum ein anderer Trend wurde so oft diskutiert wie der Cloud-Einsatz in Unternehmen. Vor allem der Hybrid- und Multi-Cloud wurde eine starke Zukunft vorhergesagt. In einer Hybrid-Cloud-Infrastruktur, die sich insbesondere für überwiegend statische Workloads anbietet, werden die Vorteile eine Private Cloud mit denen einer Public Cloud kombiniert. Ein Multi-Cloud-Modell bietet hingegen den Vorteil, dass Sie die Cloud-Dienste mehrere Anbieter kombinieren und sich so ihre eigene Infrastruktur zusammenstellen können. Der Cloud-Trend hat sich 2017 nicht nur bewahrheitet, sondern wird sich wohl auch künftig fortsetzen: Gemäß dem Global Interconnection Index soll die Verbindung von Unternehmen zu Cloud- und IT-Anbietern noch bis 2020 um jährlich 160 Prozent zunehmen.

Prio 1: Sicherheit

Der US-amerikanische Rechenzentrumsbetreiber Equinix prognostizierte, dass digitale Sicherheitsstrategien im Jahr 2017 wichtiger sein werden als je zuvor. Das hat sich bestätigt, was man an der hohen Anzahl an Cyberangriffen und Datenpannen erkennen kann, die wir in diesem Jahr erlebt haben. Der Hackerangriff auf die Reederei Maersk und die Ransomware WannaCry sind nur zwei Beispiele, die die Sicherheitsprobleme des Jahres 2017 veranschaulichen. Laut Gemalto gingen allein in der ersten Jahreshälfte von 2017 1,9 Milliarden Datensätze verloren oder wurden gestohlen. Das liegt an der zunehmenden Verbreitung von vernetzten Geräten, die verteilt über die ganze Welt kontinuierlich Daten senden und empfangen. 

Durch sie entstehen zusätzliche Angriffspunkte, was den Verteidigungsbereich von Unternehmen enorm vergrößert.

Vernetzung im Handel wird immer wichtiger

Seit 2000 nimmt der Anteil an Online-Shoppern in Deutschland beständig zu. 2016 lag er bereits bei rund 68 Prozent. Doch auch die Zahlungsoptionen werden immer vielfältiger. Aus diesem Grund meinte Equinix, dass eine zunehmende Vernetzung von Zahlungsanbietern, Händlern, Banken und Kryptowährungsdiensten stattfinden muss, um den globalen Handel weiterzutreiben. Trends wie der zunehmende Einsatz der Blockchain-Technologie bei Finanzdiensten und die vermehrte Nutzung des Mobile Wallets für Transaktionen bestätigen dies und zeigen, dass die Vernetzung des Handels wohl noch weiter an Bedeutung gewinnen wird.

Software-Defined Infrastructure und Advanced Networking

Durch die zunehmende Vernetzung von Geräten und Prozessen erhöht sich die zu speichernde und zu verarbeitende Datenmenge drastisch. Aus diesem Grund sagte Equinix die Verwendung von Software-definierten Infrastrukturen und Netzwerkfunktionsvirtualisierung voraus. Diese zentralisieren und automatisieren das Management großer Datenmengen aus vielen, verteilten Datenzentren. In der Tat stieg die Akzeptanz von Agile Software Defined Networking (SDN) und Netzwerkfunktionsvirtualisierung (NFV) im Jahr 2017 an. Die Nachfrage nach flexiblen Lösungen wird mit dem Datenaustausch in Echtzeit und der Nutzerinteraktion noch weiter steigen.

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IOT – Immer noch ein Megatrend

Connected Cars, Smart Homes oder gar Smart Cities: 2017 gab es große Sprünge im Bereich IoT. Dadurch entstehen noch größere Datenmengen, die über traditionelle Legacy-Netzwerke nicht mehr verarbeitet werden können. In Zukunft müssen daher insbesondere Fragen bezüglich der Datenverarbeitung und -sicherheit geklärt werden.

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Conversational Computing

Neuronale Netzwerke kennen wir insbesondere im Zusammenhang mit der Bilderkennung, doch ihr Anwendungsbereich ist keinesfalls darauf beschränkt. 2017 hat gezeigt, dass sie sich auch hervorragend für Konversationen einsetzen lassen. So zum Beispiel bei dem Assistenzsystem Amazon Echo, das sprachliche Kommandos erkennt und ausführt. Ein anderes Beispiel ist Skype, das nun Anrufe direkt in eine andere Sprache übersetzen kann. Big Player wie Google, Facebook und Microsoft arbeiten beständig an Technologien, die unsere natürliche Sprache möglichst vollständig erfassen können. Es gibt aber auch Startups, die sich dem Thema Conversational Computing annehmen, wie etwa Replika. Das Unternehmen aus San Francisco arbeitet an einem Chatbot, der sich mit Hilfe von Machine Learning mit Menschen unterhalten kann. Man darf hier also viele weitere Innovationen erwarten, die unsere Interaktion mit Autos, Mobile Devices und Co. drastisch verändern werden.

Fliegende Autos

Apropos Autos: Während BMW, Tesla und Google-Gründer Larry Page beharrlich an selbstfahrenden Autos weiterarbeiten, sind Uber, Airbus und das Startup Joby Aviation schon an einer ganz anderen Vision dran: einem fliegenden Auto. Was sich wie Science Fiction anhört, ist schon näher an der Realität als man denkt. Das Startup Kitty Hawk hat 2017 bereits einen ersten Prototypen entwickelt. Das fliegende Auto kann eine Person transportieren und startet ähnlich wie ein Helikopter vertikal in die Lüfte.

 

Dieser Artikel basiert in Teilen auf einem Beitrag von
The Equinix Blog und The New York Times, November 2017

Quelle Titelbild: iStock / da-kuk



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