Neues aus Asien: Dieser Hersteller stößt Apple vom Thron / Video

  • 08. Juli 2016

Gerade in der Unternehmenswelt haben Smartphones ein schweres Standing. Gekauft wird meist, was man schon kennt – etwa ein iPhone. Nun zeigt das chinesische Unternehmen Coolpad, wie man den konservativen Markt mit 300 Euro Smartphones aufrütteln wird.

Bei bestem Wetter sitzen wir mit Christoph Lichtenberg, Country Manager D / CH bei Coolpad, auf der Dachterasse seiner Agentur in München. Lichtenberg hat sich gut angezogen für diesen Tag, heute geht es darum, wie sein Unternehmen Coolpad in Zukunft von der Presse wahrgenommen wird.

Ehemals bei HTC, nun beim Durchstarter Coolpad. Christoph Lichtenberg will mit Coolpad einen neuen Topseller am Smartphone-Markt positionieren.

 

Der Gedanke könnte aufgehen, nur am Firmennamen könnte man noch etwas optimieren – meint zumindest die Redaktion von MyBusinessFuture.

Im Gespräch wollen wir erst die wichtigste Frage klären: Warum gehört Coolpad zu den 10 größten Smartphone-Herstellern weltweit?

 

Christoph Lichtenberg kennt die Frage und genießt es sichtlich, die Antwort zu geben. Denn Coolpad gibt es am deutschen Markt schon lange, auch, wenn wir das bisher nicht wussten. Die Marke vergibt seit Jahren OEM-Lizenzen etwa an Vodafone und lässt seine Smartphones über die Provider unter eigenem Namen vertreiben.

Im Video: Coolpad Max im Ersteindruck

Nun möchte Coolpad aber den deutschen Markt unter eigener Flagge erobern. Den Startschuss macht das edel Smartphone „Coolpad Max“.

 

Eingehüllt in einem hochwertigen Gehäuse aus Aluminium, verbirgt sich überraschend high-end Hardware. Neben einem 8-Kern Prozessor, 64 Gigabyte interner Speicher, vier Gigabyte RAM und einer 13 Megapixel Kamera, sind es die technischen Feinheiten, die das Coolpad Max hervorheben.

 

Hier ist etwa ein Fingerabdrucksensor zu erwähnen, der mit 10 Fingern zu bedienen ist, wobei jeder Finger individuelle Aktionen ausführen kann – vom Entsperren des Smartphones bis hin zum Schnellstart individueller Apps.

 

Und dann bietet das „Max“ noch eine bisher einzigartige Funktion am Markt: Denn das Smartphone verfügt über eine partitionierte Festplatte. Endkunden können hier jederzeit zwischen zwei von einander getrennten Systemen wechseln, das Ganze binnen weniger Sekunden.

 

Use Case: Während man etwa bisher zwei Smartphones hatte, eines für Business, eines für den Privaten Gebrauch, vereint das Coolpad zwei Devices in einem – natürlich inklusive Dual-SIM Option.

    Ausblick

     

    Das Coolpad Max kommt in den nächsten Wochen für unter 300 Euro auf dem Markt. Gemeinsam mit den Mittelklasse-Devices Coolpad Torino und Torino S soll somit der Einstieg in den deutschen Handel geschafft werden.

     

    Mit dem Einzelhandel, unter anderem MediaMarkt/Saturn und Expert, bestehen bereits Verträge. Auch online können die Geräte in Zukunft erworben werden.

     

    Coolpad sieht die Zukunft in punkto Konkurrenz zudem eher gelassen. Denn in Bezug auf die Nutzerfreundlichkeit muss sich die Kernzielgruppe iPhone-Käufer schon einmal nicht umgewöhnen. Die UI des Coolpad Max erinnert stark an iOS. Und dann wären da noch die Preise: Für rund 50 Prozent weniger können die edlen Coolpads im Vergleich zum Apple iPhone erworben werden.

    Quelle Titelbild: Evernine

     

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