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Logitech – Modern Workplace trifft Design

08. April 2019, Autor / Redaktion: Tobias Lilienthal / MBF Redaktion

Begriffe wie New Work und Modern Workplace prägen mittlerweile unser Arbeitsleben, auch wenn dabei bei jedem ein anderes Bild im Kopf entsteht. Logitech hat es sich zum Ziel gesetzt, dem User in diesem Bereich die bestmögliche Experience zu bieten, egal ob es sich um Konferenzkameras, Lautsprecher, oder andere Hardware handelt – immer mit klarem Designfokus.

Logitech hat auf der Enduser Roadshow 2019 in Frankfurt neue Produkte vorgestellt und einen allgemeinen Ausblick auf die Modern Workplace Definition des Unternehmens geliefert. Mit von der Partie war außerdem zoom, welche aktuelle Neuerungen aus dem Bereich Videotelefonie vorstellten, sowie das Systemhaus die Bechtle AG.

Wie stellen sich die Leute den perfekten Arbeitsplatz vor?

Aktuellen Schätzungen zu Folge werden im kommenden Jahr bis zu 40 Millionen Arbeitsplatz PCs in Deutschland existieren und somit rückt auch die Ausstattung rund um diese immer mehr in den Fokus. Laut einer auf der Veranstaltung gezeigten Umfrage belegt selbige den 3. Platz und ist den Arbeitnehmern damit deutlich wichtiger als Platz 7 – die netten Kollegen. Auf Platz 1 und damit am wichtigsten ist den Leuten übrigens im Allgemeinen ein schöner und heller Arbeitsplatz mit ausreichend Licht.

 

Dabei rück das Design von beispielsweise Tastaturen und Mäusen bei Logitech immer mehr in den Vordergrund, um sich von der Konkurrenz abheben zu können.

Bei zwei ähnlichen Produkten entscheidet am Ende das Design“, so Andre Krug, Senior Account Manager bei Logitech.

 

Produktpräsentation auf der Logitech Enduser Roadshow 2019 Bildquelle: Tobias Lilienthal / MyBusinessFuture

 

Doch nicht nur das Design auch die Technik spielt eine entscheidende Rolle. Auch hier arbeitet Logitech daran, dem Endnutzer das Leben so komfortabel wie möglich zu machen. So können mit Hilfe der Unifying Technology mehrere Geräte (z.B. Maus, Tastatur & Headset über einen Dongle verbunden werden. Damit wirkt logitech auch der immer geringer werdenden Anzahl an USB Ports in vielen Laptops entgegen.

Theorie & Praxis bei Video noch weit entfernt

In einem weiteren spannenden Vortrag stellte Tobias Schill, Account Executive bei zoom aktuelle Entwicklungen im Bereich Videotelefonie vor. Nach eigenen Angaben wurde bei seinem vorherigen Arbeitgeber, ebenfalls einem Anbieter von Videotelefonie eine Umfrage zur Nutzung besagter Technologie durchgeführt. Lediglich 8 Prozent der Mitarbeiter nutzen Video bei Konferenzen und Meetings und auch eine mahnende Mail des CEO führte lediglich um einen Anstieg um 3 Prozentpunkte.

 

Tobias Schill fasst zusammen: „Hauptthema ist nicht es möglich zu machen, Hauptthema ist, dass Leute es wollen“. Immerhin die zoom-Kunden scheinen von der Videotelefonie überzeugt zu sein. Laut Schill nutzen 80 Prozent der User Video regelmäßig und auch der NPS (Net Promoter Score, eine Kennzahl zur Kundenzufriedenheit) von 72 spricht eine deutliche Sprache. Hier hat es zoom geschafft, sich von Wettbewerbern, wie Microsoft Skype for Business & Co abzusetzen und auch die aktuellen Geschäftszahlen drücken einen positiven Trend aus. Das Unternehmen plant im aktuellen Geschäftsjahr 100.000 sogenannte zoom rooms, also Meetingräume in den die Videotechnologie verbaut ist einzurichten.

Ergonomie am Arbeitsplatz

Ein Herzensthema sind bei Logitech auch Gesundheit und Ergonomie. Die Produkte sollen nicht nur gut aussehen, sondern sich für die Menschen auch gut anfühlen und helfen Ihren Arbeitsalltag möglichst gesundheitsschonend zu gestalten.

 

Der Arzt und Heilpraktiker Dr. Christof Otte erzählt hier von der großen Anzahl an Patienten, die durch eine falsche Haltung im Büro, in Kombination mit Bewegungsmangel chronische Schmerzen im Rücken, Schulter und Nackenbereich haben.

Eine Lösung können hier entsprechend gestaltete Eingabegeräte sein.

 

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Hier hat Logitech beispielsweise eine Maus entwickelt welche an die natürlichen Neigung der Hand von 57° Grad angepasst ist, und so die gesamte Körperhaltung verbessern soll.

 

Neben technischen Hilfsmittel kann man laut Dr. Otte jedoch auch mit wenigen Kniffen bereits spürbare Verbesserungen hervorrufen. Versuchen Sie trotz Videotelefonie und Dokumentenverwaltung über die Cloud doch auch einmal öfter Ihre Kollegen persönlich am Platz zu besuchen – damit kommen Sie der empfohlenen Anzahl von 10.000 Schritten und einem gesunden Rücken schon mal ein gutes Stück näher.

 

Quelle Titelbild: unsplashThe Climate Reality Project 



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