KI, na und? Wie Sie gerade jetzt mit Emotionen im Digital Marketing überzeugen

23. Januar 2019, Autor / Redaktion: Evernine Group / MyBusinessFuture

Unternehmen, die einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil mit Markenerlebnisse anstreben, sollten zunehmend auf Emotionen in ihrer Kommunikation setzen. Die Markenführung im Zusammenhang mit Emotionen könnte in Zukunft das A und O sein – das gilt für das Marketing im B2C schon lange.

B2B-Marken haben es oftmals schwerer als B2C-Unternehmen, damit ein Kauf attraktiv wirkt – B2B-Marketeers berichten von gefühlt der doppelten Arbeit. Viele Unternehmen stellen dabei besonders hohe Anforderungen an Marktforschung, Marketing und Kreation, damit die Werteübertragung der Marke die richtigen Argumente liefert, um die Außenwirkungskraft des eigenen Markenbilds überhaupt zu definieren. B2B-Lösungen haben in vielen Fällen einen hohen Erklärungsbedarf – je nach Unternehmensgröße, -branche und die anzusprechende Zielgruppe. Vergessen wird bei der ganzen Suche nach der eigenen Aussage häufig, dass dennoch die Kunden Menschen bleiben. Also aufgewacht! Vielleicht ist es ja Zeit auf die einfachen Formeln umzudenken: Sie haben es zwar mit anspruchsvollen Entscheidern zu tun, aber vor allem mit Menschen, die es zu begeistern gilt. Nur wie geht man das im Idealfall an?

 

Gerade in der Digitalisierung gibt es neue Maßstäbe und auch neue Messmöglichkeiten, dadurch dass die Märkte globaler und auch transparenter werden. Und sicherlich wird es auch die Zielvorgabe Ihres Unternehmens sein, die Kunden dauerhaft zu begeistern, sodass sie den Veränderungen, ob kultureller oder technischer Natur, und dem steigenden Konkurrenzdruck standhalten können. Wie wirkungsvoll kann demnach die Kraft der Emotionen im B2B-Umfeld sein?

 

Etwa zwei Drittel der Führungskräfte vertrauen zahlreichen neuen Statistiken zufolge nämlich auf ihr Bauchgefühl. Es ist einfach so: Den ersten Eindruck bekommt die Führungskraft durch die emotionale Ansprache. Eine Mehrheit der Führungskräfte ist sich dabei einig, dass weiche Fakten eine größere Rolle spielen als harte Fakten.

Fakten sollen sich auch gut anfühlen

Fakten, Zahlen und Daten sind wichtig – ja – aber für eine Entscheidungsfindung nicht unbedingt das Fundament und ausschlaggebend. Was nützen also rein Daten, Zahlen und Fakten, wenn diese bereits verunsichern? Jetzt ist es wichtig, genau diese dröge wirkenden, aber dennoch sehr wichtigen Informationen mit Hilfe der richtigen Markenbotschaft zu veranschaulichen und zielgruppengerecht zu erklären. Dadurch ist es möglich, diese anschließend auf emotionaler Ebene bei den Führungskräften auch gleich zu festigen. Die Fakten sollen nicht nur gut aussehen, sie sollen sich schließlich auch gut „anfühlen“. Wichtig ist, dass der Zweck einer Marke so einzigartig sein muss, wie quasi die Marke selbst.

Das Erlebnis der Marke soll im besten Fall mit Einschlagskraft und Glaubwürdigkeit donnern! Hier kommt die Rolle des Content Marketings ins Spiel: Kreatives Visual Storytelling ist eine mögliche Antwort, die sich in den letzten Jahren als effizientes Bindeglied zwischen ZDF (Zahlen, Daten, Fakten) und „Bauchgefühl“ etabliert hat.

Emotionen im Trend, auch im B2B-Bereich

Die Einflussfaktoren der Markenbotschaft müssen von Anfang an stimmen, damit diese als Treiber für die Entscheidungsfindung erhebliche Vorteile schaffen. Im B2B sind die Entscheidungswege sehr lang, diese gehen einher mit aufwendiger Recherche und zeitintensiver, interner Abstimmungsroutine. Es geht schließlich auch um mehr, da das zu bedenkende geschäftliche Risiko auch höher ist. Die Ausspielung einer überzeugenden Markenbotschaft gewinnt folglich umso mehr an Relevanz und diese kann man mit Emotionen gezielt unterstützen. Eine zielführende Forschung der richtigen Markenbotschaft hilft ungemein dabei, eine gute Grundsympathie bei den Entscheidern aufzubauen.

 

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Der faktenorientierte Mitarbeiter will also wahrscheinlich nicht von der zehnten Office365-Lösung überzeugt werden, sondern möchte sich in seinem Fachbereich, bzw. Unternehmensgröße, -Branche über Themen angesprochen und verstanden fühlen.

 

Ein Beispiel: Kaufen Sie am Gemüsemarkt an jedem beliebigen Stand Ihre Tomaten oder nehmen Sie den Stand, der Sie auf Basis Ihrer Bedürfnisse am meisten anspricht?

Dieser Emotionen-Trend wird 2019 ein großes Thema sein und sowohl mittelständische Geschäftsführer als auch Online-Marketing-Verantwortliche im B2B-Bereich beschäftigen. Die Interessenten warten nämlich nicht. Sie suchen im Internet nach Begriffen eines Produktes und klicken sich durch die angezeigten Ergebnisse und Lieferanten, da muss dann das Gesamtbild stimmen. Die übertragenen Informationen und der erste Eindruck müssen sofort wie ein Meteorit einschlagen und im Gedächtnis des Interessenten mit Glaubwürdigkeit verbleiben. So wird folglich bereits von Punkt Null eine gute Vertrauensbasis geschaffen und der Kundenbindung oder -akquirierung steht dann nichts mehr im Wege. Ein interessanter Beitrag findet sich im Übrigen hier: B2B CMOs Should Focus On Creating Brand Energy To Revive Their Sales Pipeline (Forbes).

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Quelle Titelbild: iStock / jacoblund



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