Innovation: Superakku durch Zufall entdeckt

  • 20. Oktober 2016

Mya Le Thai erfand durch Zufall einen Superakku, der mehrere hundert Jahre halten könnte. Doch wie kann eine solch bahnbrechende Entdeckung aus Versehen geschehen?

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Die Wissenschatlerin Mya Le Thai ist Doktorandin der University of California Irvine. Sie und ihr Team forschten an der Verbesserung von Nanodrähten in Akkus als Thai durch rumprobieren den Superakku erschuf. Sie experimentierte mit Nanodrähten aus Gold und bettete diese in ein Plexiglas-ähnliches Elektrolyt-Gel ein. Dadurch erstellte sie den Superakku.

Im Normalfall überdauern die sehr dünnen Nanodrähte nur wenige Ladezyklen. Mya Le Thai beanspruchte ihre Neu-Entdeckung  jedoch mit 200.000 Ladezyklen – eine Sensation. Für den normalen Gebrauch würde dieser Akku rund 400 Jahre reichen.

„Es war verrückt, denn normalerweise bauen diese Dinger dramatisch ab und überstehen maximal 6000 oder 7000 Zyklen. Mya hat entdeckt, dass diese Gel-Schicht es ermöglicht, die Akkus hunderttausende Male aufzuladen – ohne Leistungsverlust“, so Reginald Penner, der Professor des Labors, in dem die Entdeckung stattfand.

Da Gold-Nanodrähte sehr teuer sind, wird aktuell nach einem alternativen Material geforscht. Wenn dies möglich ist, könnte der Superakku die Stromspeicherung revolutionieren.

 

Quelle Bilder: Evernine via iStock

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