How To: Wie man ERP-Systeme im Filialgeschäft richtig einsetzt

01. März 2017, Autor / Redaktion: SelectLine / Anja Weinert

Kleine und mittelständische Unternehmen haben viele Wachstumsoptionen, wie beispielsweise die Eröffnung einer neuen Geschäftsstelle. Im Filialgeschäft gilt es einiges zu berücksichtigen, was die optimale Nutzung des ERP-Systems betrifft. Im Folgenden stellen wir Ihnen vier Kniffe vor, die Sie bei der Einrichtung Ihres ERP-Systems beherzigen sollten.

Die Vorteile von ERP-Systemen sind weitreichend bekannt: Neben einer erhöhten Prozess-Effizienz im operativen Geschäft ist hier vor allem ein reduzierter Verwaltungsaufwand zu nennen. Doch solche Vorteile kommen nur zum Tragen, wenn Ihr ERP-System optimal auf Ihr Unternehmen abgestimmt ist. Lesen Sie hier, was Sie insbesondere bei der Einrichtung eines ERP-Systems im Filialgeschäft berücksichtigen sollten.

Filialgeschäft über Mandantensystem regeln

Betreibt man ein Filialgeschäft, so sollte das eingesetzte ERP-System mandantenfähig sein, denn: Über ein Mandantensystem können die verschiedenen Zweigstellen eines Filialgeschäfts bedient werden. In der Praxis heißt das: Für jede Filiale wird ein Mandant im Mandantensystem angelegt. Diese Mandanten stellen dann eine gesonderte Systeminstanz dar.

Pluspunkt: Durch die Regelung des Filialgeschäfts über ein Mandantensystem mit gesonderten Instanzen kann das ERP-System auf die individuellen Bedürfnisse jeder Filiale zugeschnitten werden. Durch das zentrale Managen sämtlicher Filialen in einem System wird gleichzeitig jedoch der Austausch von Daten zwischen diesen erleichtert.

Cloud statt InHouse

Insbesondere Unternehmen, die ein Filialgeschäft betreiben, können davon profitieren, ERP-Lösungen aus der Cloud zu beziehen. Dies bietet vor allem den Vorteil, dass keine hohen Investitionskosten anfallen. Anstatt eigene teure Rechenzentren in den verschiedenen Filialen aufzubauen und zu betreiben, wird die Rechenleistung von einem externen Server bereitgestellt. Dies wird als Infrastructure as a Server (IaaS) Prinzip bezeichnet und bietet zudem den Vorteil der kontinuierlichen Wartung.

Pluspunkt: Gerade wenn Ihr Unternehmen sich im Wachstum befindet, sind ERP-Lösungen aus der Cloud optimal. Sie sind perfekt skalierbar, das heißt Probleme beim Betrieb eigener Rechenzentren wie eine zu hohe oder eine zu geringe Auslastung bestehen nicht. Steigen Ihre Anforderungen an die benötigte Rechenleistung, so kann dies flexibel über Ihren Anbieter geregelt werden. Und das alles ohne dass Ihrerseits kostenintensive und risikobehaftete Investitionen oder Umstrukturierungen notwendig werden.

Nutzung einer sicheren Cloud

Entscheiden Sie sich dazu, Ihr ERP-System aus der Cloud zu beziehen, so gibt es Unterschiede, was die Datensicherheit betrifft. Ratsam ist es einen Anbieter zu wählen, dessen Rechenzentren innerhalb Deutschlands liegen – so kommen nämlich die strengen deutschen Datenschutz-Richtlinien zum Tragen. Das ist unverzichtbar, denn schließlich geht es um den Umgang mit sensiblen Daten.

Intuitive und anpassbare Benutzeroberfläche

In einem Filialgeschäft müssen die unterschiedlichsten Personen mit dem ERP-System arbeiten. Daher ist eine intuitive Benutzeroberfläche das A und O. Neben einer einfachen Bedienung sollte zudem die Möglichkeit einer Anpassung an die Anforderungen der verschiedenen Zweigstellen und Nutzer gegeben sein.

Beherzigen Sie diese Tipps, so stellen Sie sicher, dass Ihr ERP-System optimal auf die Bedürfnisse Ihres Filialgeschäfts angepasst ist. Ihren Zielen, wie etwa für mehr Effizienz im Unternehmen zu sorgen, steht nichts mehr im Wege!

 

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Quelle Titelbild: Evernine

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