7 Trends im Content-Konsum, die jeder digitale Leader verstehen muss

6. September 2018, Autor / Redaktion: Evernine Group / Hannes Beierlein

In den letzten Jahren hat die digitale Welt immer mehr Möglichkeiten vorgestellt wie Menschen digitale Inhalte finden, konsumieren und teilen können. Von Facebook Messenger über Whatsapp oder gar Sprachsteuerungsprogramme wie Alexa oder Siri, in der digitalen Welt scheint nichts unmöglich zu sein. Doch die ständige Weiterentwicklung des Content-Konsums bedeutet auch einen stetigen Wandel für die digitalen Leader. Man muss sich immer wieder neu auf Trends und Produkte einstellen und diese auch effektiv nutzen. Welche sieben Trends man aber auf keinen Fall verpassen darf, erfahren Sie hier.

Der Druck auf die Technologieindustrie ist besonders in Bezug auf die digitale Kommunikation und den Konsum von Inhalten enorm hoch. Die Nutzer haben hohe Ansprüche und Erwartungen, die möglichst alle gleichzeitig zu erfüllen sind. So sind Phänomene wie Virtual Reality ein Produkt dieser fortschrittlich ausgelegten Industrie, obwohl die meisten Nutzer immer noch zu traditionellen Channeln wie E-Mail, Social Media oder mobile Apps greifen, um sich den Content zu besorgen, den sie wollen. Dabei sollten die digitalen Leader vor allem die folgenden sieben unmittelbaren Trends im Content-Konsum beachten, wenn sie sich auf das Jahr 2019 vorbereiten.

1. Die User checken weniger ihre E-Mails

Um eine bessere Balance zwischen dem Leben und der Arbeit zu erreichen, warten viele Nutzer damit ihre Mails abzurufen, bis sie wieder in der Arbeit sind, und schauen das Postfach nach Arbeitsschluss auch nicht mehr an. Jedoch bedeutet das nicht, dass diese Personen E-Mails weniger nutzen, besonders, wenn es um Marketing-Inhalte geht.

Das E-Mail-Checken nach der Arbeit. Ein viel umstrittenes Thema - und es tun immer weniger. Quelle: iStock / Eva Katalin

Ganze 61 Prozent der befragten Personen gaben in der Studie an, dass sie lieber Marketing-Inhalte per E-Mail als über andere Medien wie Social Media oder mobile Apps bekommen würden. Im Vergleich der Marketing-Channels erreicht die E-Mail immer noch die höchste Erfolgsquote. Zudem bietet die Mail die beste ROI-Rate aller Marketing-Kanäle und ist zeitgleich noch die günstigste Option pro Abschluss.

2. Junge Leute kehren Facebook den Rücken zu, dafür bleibt Instagram stark

Facebook meldete 1,47 Milliarden aktive Nutzer täglich im zweiten Quartal. Dabei fällt vor allem auf, dass die jungen Leute dem Medium immer weiter den Rücken zukehren: Die aktuelle Pew Research Center Umfrage zeigte, dass in den USA nur 51 Prozent der 13- bis 17-jährigen Facebook nutzten, was im Vergleich zu 2014 und 2015 ein Abfall von 20 Prozent bedeutet. Dahingegen benutzen 72 Prozent dieser sogenannten Generation Z das von Facebook übernommene Instagram.

Instagram kann auch durchaus interessant für die B2B-Kommunikation sein. Vor allem wenn es darum geht, neue Fachkräfte für sich und sein Unternehmen zu gewinnen oder Emotionen über einen weiteren Kanal zu transportieren. Wie das funktioniert? Wir beraten Sie gern.

3. Die ältere Altersgruppe bezieht ihre News immer mehr online

Auch in den höheren Altersschichten lässt sich der digitale Content-Konsum nicht aufhalten. Bereits 67 Prozent der über 65-jährigen beziehen ihre Nachrichten bereits von ihrem mobilen Gerät, was einer Steigerung von 24 Prozent im Vergleich zu 2016 entspricht. Im Segment 50 bis 64 hat sich die Anzahl der Nutzer, die ihre Nachrichten online abrufen seit 2013 sogar verdoppelt.

4. Smart Speakers werden immer populärer

Die smarten Speaker, also Lautsprecher, die mit dem Internet verbunden und mit einer KI ausgestattet sind, sind mit einer jährlichen Wachstumsrate von kanpp 48 Prozent die am schnellsten wachsende technologische Innovation seit dem Smartphone.

 

Schon rund 20 Prozent der US-Haushalte besitzen einen smarten Speaker, wie Amazon Echo, Sonos One oder etwa Google Home. Und auch die ersten  Unternehmen haben bereits Apps für diese Speaker entwickelt – wie etwa die Postbank.

Per Sprachsteuerung zum Online-Banking – mit diesem Ansatz überzeugt etwa die App der Postbank. Und die Nummer steigt täglich. Da wundert es keinen, dass die Geräte auch immer smarter werden und mehr Aufgaben übernehmen können, wie das Vorschlagen von Cafés oder das Planen von Terminen.

5. Keiner schaut mehr Fernsehen

Immer weniger Personen schalten abends den Fernseher an. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie keine Medien konsumieren, sondern dass anstatt des Kabel- oder Satellitenprogramms lieber auf On-Demand-Anbieter wie Netflix, Hulu oder Amazon zurückgegriffen wird. Diese produzieren mittlerweile auch eigenen hochwertigen Content, so dass sich vor allem viele Amerikaner überlegen ihren Fernsehvertrag zu kündigen.

6. Doch die Vorliebe zum Bildschirm bleibt

Allerdings beziehen viele ihren Content gerne noch über den Fernseher. Das zeigte jetzt die Fußball-Weltmeisterschaft 2018, welche in England und Kroatien, die im Halbfinale gegen einander antraten, die Zuschauerrekorde brach. Solche Großereignisse werden immer noch gerne live über den TV konsumiert.  

AR und VR werden in unserem Alltag immer wichtiger. Quelle: iStock / PeopleImages
7. Augmented Reality wird Standard

Augmented Reality ist gerade im B2B- und B2C-Umfeld bereits mit vielen Projekten vertreten und wird immer mehr zum Standard. Dieses Wachstum wird vor allem auch durch das Entstehen standardisierter Plattformen und APIs für die AR gefördert. Beispiele sind B2C-Umfeld vor allem die Oculus Rift, das Acer AR Headset, die Microsoft HoloLens mit Minecraft und im Education- & B2B-Umfeld etwa Ford mit der HoloLens in der Produktion.

Großes Potenzial für Digital Leaders

Es ist somit kein Wunder, dass sich digitale Leader vor allem auf diese Trends einstellen und die Entwicklungen zu ihren Gunsten nutzen sollten. Vor allem das Thema Bewegtbild und die Augmented Reality versprichen dabei viele Möglichkeiten in den unterschiedlichsten Bereichen.

 

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Dieser Artikel basiert auf einem Artikel von CMO.com

Titelbild: iStock/ Zinkevych



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